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Nr. 77-80
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Zeitschrift Nr. 143, Dezember 2017

In der Nummer 143 unserer Zeitschrift finden sich u.a. folgende Themen:

Ausgabe 143


Vorwort

Noch ganz erfüllt von den Erlebnissen unserer dreiwöchigen Reise in Taiwan schreibe ich Ihnen diesen Gruß zur Advents- und Weihnachtszeit. Aus zunächst geplanten fünf Veranstaltungen mit meiner Frau und mir wurden acht Beiträge. Ein vierstündiger Vortrag auf einem Naturheilkunde-Kongress, ein ganztägiger Ärzteworkshop und weitere Vorträge ließen keine Langeweile aufkommen. Es bestand ein großer Wunsch auf dieser Insel, Wissenswertes über Hildegard von Bingen zu erfahren und die Resonanz war überwältigend. So wurden in Kaohsiung, der zweitgrößten Stadt Taiwans, in der Domgemeinde aus einer angemeldeten Teilnehmerzahl von ca. 20 Personen über 200 ZuhörerInnen. Hervorzuheben ist die lange vorbereitete Planung und sehr gute Organisation vom Team um Helga Wang an der Fu Jen Universität in Taipei.

Auch in Europa gab es zu diesem Fest an unterschiedlichen Orten Feierlichkeiten, so ist die Tagung unserer Gesellschaft Anfang September in CH-Baar zu nennen und der polnische Kongress in Krakau, organisiert von unserem Mitglied Alfreda Walkowska. Dann folgten der 3. Hildegard-Tag in Berlin vom Team um Daniela Dumann und die Feier in Rüdesheim-Eibingen mit über 1500 Teilnehmern. Auch im nördlichen Eutin hatten sich die Einwohner der Stadt zur Ehre Hildegards auf den Weg gemacht. Es sind jedoch nicht nur große Zahlen wichtig. Von entscheidender Bedeutung sind alle Aktivitäten überall dort, wo es um die Hl. Hildegard und um die Bereicherung und Unterstützung von Menschen geht.

Hiermit sind Sie alle angesprochen: Deshalb schätzen wir Ihr Engagement hoch ein, denn wie viel Wertvolles leisten Sie an den verschiedenen Orten, im Vieraugen-Gespräch, in der Kleingruppe, in Hildegardkreisen, in Kirchengemeinden, Vorträgen sowie in der Beratung und Behandlung oder in einem stillen Gebet. Sie pflegen Beziehungen untereinander und tragen vielfältig zum Wohlbefinden, zur Gesundheit und zum Heil anderer bei. Dafür möchte ich Ihnen auch im Namen unseres Vorstandes sehr danken.

Bei der Generalversammlung nach der Tagung in Baar CH gab es im Vorstand zwei Veränderungen. Stefan Rüegg, CH Luzern, möchte sich vermehrt anderen Aufgabenfeldern widmen und legte daher seine langjährige Vorstandstätigkeit nieder. Wir sind dankbar für die von ihm eingebrachte Zeit und seine unterstützenden Beiträge, die er uns geschenkt hat.An die freie Stelle tritt Dr. med. Felicitas Karlinger, die vielen durch ihre Tätigkeit als Hildegard-Ärztin, als beliebte Referentin vieler Seminare und vor allem als liebenswürdige und aufmerksame Person bekannt ist. Wir freuen uns sehr auf ihre Mitarbeit.
Ihnen allen wünschen wir vom Vorstand eine segensreiche Zeit der Innerlichkeit und Ruhe, sowie Freude auf die Feier der Geburt unseres Erlösers Jesus Christus und grüßen Sie herzlich mit allen guten Wünschen für 2018

Ihr/Euer Michael Ptok
Präsident der Internationalen Gesellschaft Hildegard von Bingen


Ansprache von Äbtissin Dorothea Flandera

Am 17. September 2017 feierte das Bistum Limburg das Hildegardisfest mit dem Kreuzfest zusammen, bei dem die Kreuzreliqie, ein Teil des Kreuzes Jesu, verehrt wird.

So war es dieses Jahr ein ganz besonderes Ereignis, in Eibingen dabei zu sein. Über 1500 Pilger kamen. Für alle, die nicht anwesend sein konnten, veröffentlichen wir hier die Ansprache der Äbtissin Dorothea Flandera OSB.

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Berliner Hildegard von Bingen Tag

Am 23. September fand der 3. Hildegard-Tag statt. Im Gebäude der evangelischen Daniel Kirchengemeinde in Berlin-Wilmersdorf ließen sich 48 TeilnehmerInnen in das Thema: Freude als Heilmittel bei Hildegard einführen. Vier Heilpraktikerinnen und Hildegard-Expertinnen mit D. Dumann als Initiatorin und Veranstalterin, M. Peters, I. Friedrich, H. Bayer Rutzel und die Hildegard-Musikerin G. Bultmann haben diesen Tag zu einem besonderen Ereignis gemacht. Aus Japan waren eigens vier Frauen angereist. Vier Japanerinnen kamen aus Berlin dazu. Drei Teilnehmerinnen hatten zuvor Daniela Dumanns Hildegard-Fernkurs auf Japanisch absolviert. So war es nicht verwunderlich, dass die japanische Ehefrau Tomoko Akashi von W. Britz (Bericht in der Ausgabe Dez. 2016) viel fotografierte und zurück in Japan einen Artikel in einer dortigen Therapeutenzeitschrift veröffentlichte.
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Ihr seid das Salz der Erde

Hildegard von Bingen und das Matthäus-Evangelium 5. 13-16

Emmi Erni–Vogler

Vortrag bei der Jahrestragung in CH-Baar

Die hl. Hildegard schrieb einen ausführlichen Text über Salz, den wir zuerst anschauen. Der zweite Teil meines Vortrages gilt der Aussage von Jesus, warum ER seinen Jüngern sagte: ‚Ihr seid das Salz der Erde‘. Mit diesem Gesamt-Thema habe ich mich persönlich längere Zeit auseinander gesetzt. Abschliessend schauen wir, ob es eine Tugend gibt, die uns hilft, ‚Salz der Erde‘ zu sein.

Schon unsere Vorfahren wussten, dass Salz lebensnotwendig ist. Aus dem Buch: ‚Wasser und Salz‘ von Dr. Barbara Hendel / Peter Ferreira, eine kurze Zusammenfassung darüber.

Zitat: * Die Salzfundorte wurden wie ein kostbarer Schatz gehütet. Deswegen wurde Salz auch als das weisse Gold bezeichnet. Schon um 3500 v. Christus ist in Polen das älteste Salzbergwerk in Europa nachweisbar.
Das Wort Salz leitet sich vom lateinischen ‚Sal‘ ab. Der Sold römischer Soldaten wurde oft auch mit Salz ausbezahlt. Ein Begriff für Lohn,- Salär -, stammt davon ab. Zum Überleben war Salz wichtiger als Silber oder Gold.
Im keltischen Wort ‚Hall‘, für Salz, schwingt auch das Wort heil, heilen oder heilig mit. Es bedeutete aber auch das Wort ‚Hall‘ oder ‚Schall‘...

Viele Ortschaften tragen das Wort Salz, oder ‚Hall‘ in sich, wie Salzburg, oder Schweizerhalle.

Hildegard von Bingen schreibt in der Physika im Kap. 1-182: Vom Salz. Der Text ist um des besseren Verständnisses willen oft wenig abgekürzt.

„Salz ist sehr heiss und etwas feucht
und für viele Anwendungen des Menschen nützlich.
Speisen ohne Salz machen innerlich lau.
Mässig mit Salz vermischt, stärkt und heilt...
Zu stark gesalzene Speisen machen innerlich trocken und schaden.
Das Salz fällt dann wie Sand über die Lunge.
Die Lunge sucht Feuchtigkeit, so dämpft und schädigt es die Lunge,
Salz kann auch die Leber etwas schädigen,
obwohl sie mit Salz fertig werden kann.“

Zusammenfassend betont Hildegard: „Deshalb muss jede Speise so gesalzen werden, dass die Speise mehr ihren eigenen Geschmack hat, als dass man Salz in ihr spürt.“‚ Physika‘ HvB

Die einfachen Rebtropfen – für die Augen

Frau Salomon, die frühere Mitarbeiterin von Dr. G. Hertzka, schrieb einen Artikel zum Weinstock mit den vielfältigen Anwendungen nach Hildegard von Bingen. Einen Abschnitt veröffentlichen wir von ihr schon jetzt zu den einfachen Rebtropfen, weil deren Herstellung im frühen Frühjahr erfolgen muss.

Die einfachen Rebtropfen nach Hildegard:

„Wenn jemand durch Trübung mit den Augen schlechter sieht, soll er mit den Tropfen, die zuerst aus dem Weinstock fließen, wenn die Rebschosse (im Frühjahr) geschnitten werden, seine Augenlider befeuchten und ein wenig in die Augen selbst eindringen lassen. Er mache das oft, und die Augen werden wieder klar sehen….Jene Tropfen, die von früh morgens bis mittags (1200 Uhr) an der Schnittstelle ausfließen, sind gut und nützlich für die Klärung der Augen. Die Tropfen jedoch, die später aus dem Weinstock fließen, taugen nicht zur Klärung der Augen, weil sie nur (noch) Wasser sind....“(Ph 3,54)

Heilanzeige: Augentrübung, beginnender grauer Star, Bindehautentzündung

Anwendung: Augenlider befeuchten und auch etwas in die Augen fließen lassen.

Täglich 1-2-mal über längere Zeit. Hilfreich für das Eintropfen in die Augen ist eine Pipette, die man in einer Apotheke kaufen kann. Wenn möglich, ernten wir um die Vollmondzeit.

Täglich frühmorgens schneiden wir die Rebe ab (an) und befestigen mit einem Gummiring ein kleines Fläschchen oder ein Reagenzglas. Je nach Witterung kann es sein, dass wir noch einmal ein neues Gefäß daran binden müssen, jedoch nur bis 12.00 mittags. Jeden Morgen muss eine neue frische Schnittstelle gemacht werden! Dann filtern wir den gewonnenen Rebsaft durch einen Papierfilter oder durch ein Sieb mit Baumwollwatte ausgelegt in eine vorbereitete sterilisierte Glasflasche. Kühl aufbewahren.

Später, nachmittags oder abends gesammelter Rebsaft verdirbt rasch und ist nach Hildegard sowieso nur noch Wasser.

Yvette E. Salomon, Hildegard-Therapeutin nach Dr. Gottfried Hertzka, Schienen


Hildegards Heilkunde auch für Vögel

Von allen unseren Mitgeschöpfen fühle ich mich den Vögeln als dem Sinnbild von Freiheit und Leichtigkeit am meisten zugetan! Bei vielen Arten ist der Gesang oft wunderschön ausgeprägt und ganz oft denke ich, dass auch sie unseren Schöpfer damit lobpreisen!

Hildegard erwähnt die Vögel des Öfteren in ihren Schriften:

„Durch sein lebendiges Wort hat Gott befohlen, dass die Gewässer Tiere und Vögel mit lebender Seele hervorbringen sollten . . . Aber Fische und Vögel stammen aus reinerer Zeugung als die übrigen Lebewesen, weil der Heilige Geist die Wasser vor den übrigen Elementen gereinigt hat.“ LDO, 2.Teil, erste Vision 38.

Mein bisheriges Leben spielte sich immer in der Gegenwart von lieben Tiergefährten ab und so war es sehr naheliegend, einen gefiederten Freund in unsere kleine Familie aufzunehmen. Nach langer Suche hatten mein Mann und ich uns für einen südamerikanischen Schwarzohrpapagei aus deutscher Nachzucht entschieden, dem wir aufgrund seiner mittleren Größe von 27 cm und der nicht zu weiten Spannweite seiner Flügel den für ihn so wichtigen Freiflug in unserer Wohnung gewährleisten können.

Hildegard sagt:

„Durch die Vögel dagegen zeigt Er (Gott), dass der Mensch durch seine Vernunft überall hinfliegt, wie auch die Vögel durch die Luft getragen werden.“ LDO, 2.Teil, erste Vision 38.

Das Fliegen ist das Ureigenste eines Vogels und sollte nicht durch eine reine Käfighaltung unterbunden werden. Ein Vogel ist viel glücklicher, wenn er die Möglichkeit zum Fliegen hat. So kann er sich viel besser fit und gesund halten. Lunge und Muskulatur werden positiv beansprucht und die Möglichkeit, die Neugierde auszuleben, einer ganz ausgeprägten Wesensart beim Papagei, wird ebenfalls unterstützt. Der Kleine namens Chéri kam als Vogelbaby mit 3 Monaten, gerade futterfest zu uns und fühlte sich schnell zugehörig. Als Handaufzucht ist er sehr auf uns Menschen geprägt. Heute, nach langer Beschäftigung mit der Papageienhaltung würden wir uns nicht mehr zu solch einer Haltungsform entschließen, aber diese frühere Entscheidung tragen wir und machen das Beste aus unserer schönen Mensch-Vogelbeziehung! Unser kleiner Papagei ist ein treuer Gefährte, der unser Leben sehr bereichert. Die hl. Hildegard beschreibt sogar im 6. Buch der Physica „ Gefiederte Vögel“ die Wirkkraft dieser Vogelart:

"Der Papagei ist sehr warm und auch etwas feucht und er hat etwas vom Flug des Greifs und etwas von der Kraft des Löwen . . .Und er kennt auch die Zeitpunkte der Zeiten und gemäß jenen Ereignissen drückt er sich in seinem Gesang aus und gemäß dem Feuer und der Galle hat er gewisse Farben in seinen Federn. Aber zur Heilkunst taugt er nicht . . .“ Physica 6.32

Über den letzten Satz bin ich nicht traurig. Zudem gibt es heute auch ein wichtiges Artenschutzgesetz, das die „Nutzung“ als Heilmittel untersagen würde.

Anfangs schwer krank

Leider war unser buntes Familienmitglied jedoch von Anfang an sehr krank, weil er Aspergillose, eine Schimmelpilzerkrankung, mitbrachte, wie wir bald vom Tierarzt aufgrund seiner Symptome als Diagnose erfuhren.

Erfolglose Behandlungen

Bewährte Ernährungsumstellung nach Hildegard

Diese für Papageien etwas ungewöhnliche Ernährungsumstellung hat sich bestens bewährt. Im Laufe der 10 Jahre hat Cheri ein gutes Immunsystem entwickelt und es gibt nur noch ganz selten Atemnotanfälle. Sein gesamter Zustand ist stetig besser geworden. Die zweimal im Jahr durchgeführten Kotproben beim Tierarzt sind seitdem frei von Schimmelpilzen. Ein wunderbares Geschenk! Nun habe ich im Zuge der intensiven Beschäftigung und aufgrund meiner gehaltenen Hildegard-Seminare besonders auch die Hildegard-Heilkräuter schätzen gelernt. Eine herausragende Heilpflanze ist die Schafgarbe, ein ganz bescheidenes Kräutlein, das an Wegrändern, in Wiesen und Rasenflächen wächst. Seit ich in einem Hildegard-Fachbuch erfuhr, dass Inhalationen mit Schafgarbe bei Asthma gut sind, vernebele ich für Chéri Schafgarbentee im „Pariboy“ und setze es zusätzlich frisch gekocht im Pumpzerstäuber als Aerosol ein, was unser bestes Notfall-Mittel ist! Zeigt sich ein Niesanfall oder eine leichte Schweratmigkeit, wird Cheri alle 5 Min. damit mehrmals eingesprüht und meistens mit spürbar schneller Besserung. Das war für mich eine ganz große Entdeckung! All dies geht einher mit viel frischer Luft während der entsprechenden Jahreszeiten und täglichem Flugtraining, Klettern und Turnen. So ist unser fröhlicher Freund entgegen den Prophezeiungen des Tierarztes nun schon 18 Jahre alt und ein unternehmungslustiger und stimmfreudiger Papagei mit gutem Selbstbewusstsein und schönem glänzenden Gefieder geworden!


Begeisterung für Hildegard von Bingen in Taiwan

Auf Einladung der Fu Jen Universität in der Hauptstadt Taipei, besuchten Agnes und Michael Ptok im Oktober den Inselstaat Taiwan, früher als Formosa „die schöne Insel“ bekannt. Dort besteht ein großes Interesse an der Traditionell Europäischen Medizin (TEM) insbesondere an Hildegard von Bingens Heil- und Heilskunde. Die Uni mit über 27.000 Studenten ist 1960 von der chinesischen Bischofskonferenz in Taiwan unter der Leitung der Steyler Missionare gegründet worden. Sie gilt als Nachfolgerin der 1925 von Benediktinern aus den USA gegründeten Fu-Jen-Universität in Peking. Helga Wang mit Prof. Liu und Yafang Wang mit dem Taufnamen Elisabeth begleiteten das Ehepaar beratend und dolmetschend rund um die Insel.

Reisebericht
Gleich zu Beginn fand ein Naturheilkunde Kongress in der kath. Universität zu Ehren Hildegard von Bingens und dem 5. Jahrestag der Erhebung zur Kirchenlehrerin statt, bei dem wir Hildegards überliefertes Wissen zur Naturheilkunde in einem vierstündigen Vortrag vorstellten.

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Hildegard-Tag in Eutin

Am 17.Sept. fand auf Initiative unseres Mitglieds Elke Kiefer, Heilpraktikerin in Eutin - nahe der Ostsee im Norden Deutschlands - eine große öffentliche Feier zu Ehren der Universalgelehrten statt. Rund um die Orangerie des Schlosses Eutin war viel los. Die Stadt Eutin und das Schloss sorgten als Sponsoren für freien Eintritt.
Moderation und Führungen durch den Hildegard-Kräutergarten erfolgten durch Frau Kiefer, Frau Obieray und Frau Leddin. Es gab eine Filmdokumentation, Infos zu Büchern, Pflanzen, Edelsteinen, Heilweinen sowie wohltuenden Speisen Hildegards. Ein Bäcker schenkte Dinkelkaffee aus mit den Nervenkeksen. Demonstrationen an einer Obstpresse sowie Schau-Kochveranstaltungen fanden statt. Tiefergehende Vorträge zu Hildegards Wirken um irdische Gesundheit und ewiges Heil wurden von zwei Theologinnen der evangelischen und katholischen Kirche (R.Gänssler und St. Mevenkamp) gehalten. Ihre Gesänge trug Ayla Barbara Loy vor.
Frau Kiefer sagte, sie freue sich sehr und sei unendlich dankbar, dass sie ihren Plan mit „Gottes und Menschen Hilfe“ umsetzen konnte.
Anzumerken ist, dass sie seit 2010 einiges öffentlich in Bewegung gesetzt hat, so den großen Hildegard-Kräutergarten im Museumsdorf in Lensahn finanziert von Bingo im NDR, dann den Hildegard-Kräutergarten auf der Landesgartenschau 2016 in Eutin (Bericht 6/ 2016) und nun dieses Fest. Auch hat sie und ihr Team es geschafft, dass der Hildegard-Kräutergarten am Schloss als einziges Projekt der Landesgartenschau weiterhin Bestand hat.