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Nr. 77-80
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Zeitschrift Nr. 136, März 2016

In der Nummer 136 unserer Zeitschrift finden sich folgende Themen:

Ausgabe 136


Vorwort

Hildegard und vegetarische Ernährung

Es gibt gute Gründe vegetarisch oder „freizeit- vegetarisch“ zu leben. Was sagt nun Hildegard von Bingen dazu? Und gibt es biblische Hinweise zu dieser Frage?

Die Überlegungen dazu und mögliche Kriterien für einen gerechtfertigten Umgang mit unseren Tieren als Mitgeschöpfen, lesen Sie gern in dem Artikel auf Seite 12. Die Hl. Hildegard hat in all ihren Schriften eine tiefgehende Verantwortung der Erde und aller Lebewesen, sowie dem Kosmos und dem Schöpfer gegenüber geäußert.

Unser Bestreben ist es, in diesem Auftrag gerecht zu werden. In der umfassenden Naturheilkunde Hildegards gibt es viele rein pflanzliche Rezepturen für die unterschiedlichsten Beschwerden, so dass sich für (fast) alle Krankheiten Heilmittel oder Arzneien zur Linderung finden lassen.

Bei unserer nächsten Jahrestagung vom 2.- 4. September 2016 in der Cisterzienserinnen-Abtei Kloster Lichtenthal bei Baden Baden werden wir eindrucksvolle und neue Einblicke in diese Heil- und Heilskunde erhalten. Neben den sehr bekannten und geschätzten Referenten Sr. Hiltrund Gutjahr OSB und Dr. Louis van Hecken konnten wir auch weitere neue gewinnen. Lassen Sie sich überraschen. Desweiteren freuen wir uns, mit Ihnen einen Blick in die faszinierenden und zugleich unbegreiflichen Dimensionen des Kosmos werfen zu können, die uns der langerfahrene Universitätsexperte und Christ Dr. Michael Geffert ermöglicht. Dadurch mögen wir intensiver erspüren, was die Aussage Hildegards, der Mensch stehe inmitten des Kosmos und des Weltennetzes, bedeutet. Die Musik der Heiligen, begleitet von mittelalterlichen Instrumenten wird unser Zusammentreffen abrunden, siehe auch S. 16.

In der Vorfreude, Sie dort wieder zu sehen grüße ich Sie herzlich.

Ihr
Michael Ptok
Präsident der Internationalen Gesellschaft Hildegard von Bingen

Das Ende der Zeiten

Sr. Hiltrud Gutjahr OSB, Abtei St. Hildegard Rüdesheim- Eibingen

„Alles auf Erden strebt seinem Ende zu. Die Welt ist durch das Abnehmen ihrer Kräfte für ein Ende bestimmt“, schreibt die hl. Hildegard, das aber zu einem neuen Leben in Gott führt. Die Heilige Schrift spricht vom Heilsplan Gottes mit der Menschheit. Nach dem Sündenfall konnte nur die Menschwerdung des Sohnes Gottes die Menschheit ihrer endgültigen Bestimmung zuführen, nämlich durch das Tor des Todes zur Teilhabe am Leben Gottes in Fülle. Die Propheten hatten den Auftrag, diese Sehnsucht des Menschen wachzuhalten, indem sie zur Umkehr aufriefen. Sie künden ihren Zeitgenossen Gericht und Heil. Sie lenken den Blick über ihre Zeit hinaus auf die Vollendung am Ende der Tage. Als „Mund Jahwes“ sind sie Botschafter zwischen Himmel und Erde in einer eigenen Wort- und Bildersprache.
Die hl. Hildegard wird mit den Propheten des Alten Bundes verglichen, sie kündet Gottes Gedanken als eine Auslegung der Hl. Schrift; sie ruft die Menschen in die Verantwortung und Entscheidung. So sind die folgenden Ausführungen aus ihren Werken eine Ermahnung und Vorbereitung, sich ganz auf Gott auszurichten.
Der Prophet Habakuk 2,3 schreibt: „Siehe Gott wird kommen und lügt nicht; wenn Er langsam kommt, erwarte Ihn, denn Er wird kommen und nicht zögern – die Weissagung wird noch erfüllt werden zu ihrer Zeit und wird endlich frei an den Tag kommen und nicht trügen. Wenn sie sich auch hinzieht, so harre ihrer; sie wird gewiss kommen und nicht ausbleiben.“ (Luther-Bibel)
„An jenem Tag wird man sagen: seht unser Gott... (Jes 25,9 ) „Er richtet in Gerechtigkeit die Geringen und fällt rechten Entscheid für die Armen des Landes…..Gerechtigkeit ist der Gurt seiner Hüften und Treue der Gürtel seiner Lenden. Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein, Kalb und Löwe weiden zusammen…Der Löwe frisst Stroh wie das Rind. Der Säugling spielt am Schlupfloch der Natter, in die Höhle der Viper steckt das Kind seine Hand. Man tut nichts Böses und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist voll Erkenntnis des Herrn….(Jes 11, 4-9 )
Diese Friedensvision ist ein Blick über das Ende der Zeiten hinaus. Hildegard gibt uns mit dem hl. Paulus folgende Weisung: „Lasst euch nicht erschrecken, weder durch ein prophetisches Wort, noch durch eine Rede oder durch einen Brief, der angeblich von mir stammt, als sei der Tag des Herrn schon da. Niemand soll euch auf irgendeine Weise täuschen. Denn zuerst wird der Abfall von Gott kommen und der Mensch der Gesetzeswidrigkeiten, der Sohn des Verderbens, erscheinen, der Widersacher, der sich über alles, was Gott und Heiligtum heißt, so sehr erheben, dass er sich sogar in den Tempel Gottes setzt und sich als Gott ausgibt.“ (2 Thess 2,2-4 – LDO S. 377)
Die hl. Hildegard und Kirchenlehrerin spricht im Buch „Wisse die Wege“ und im Buch „Vom Wirken Gottes“ als Prophetin über das Ende der Zeiten. Es wurde ihr von Gottes Heiligem Geist die Auslegung der Heiligen Schrift geschenkt mit dem Auftrag: „Künde und schreibe, was du siehst und hörst – wie du belehrt worden bist, nach dem Willen dessen, der alles weiß und sieht und in der Verborgenheit seiner Geheimnisse anordnet.“
So spricht Hildegard über den Menschen in der Schöpfungsordnung, über den Sohn Gottes, der das Gewand des Menschen angenommen hat und der als das Brot das Leben in feuriger Liebe ist und der die erstehende Heiligkeit im Menschen ist.
„Der Sohn des lebendigen Gottes, der aus der Jungfrau geboren ist, ist der Eckstein…Er herrscht mächtig in denen, die durch die Berührung des Heiligen Geistes brennen und in das Innerste des Geistes mit guten Werken eilen.“ (WW S. 473 )
Und dieser Sohn wird wiederkommen nach dem Ende der Zeiten in Herrlichkeit.
Gott ist Herr der Geschichte, der Geschichte mit der Menschheit. Er führt sein Heilswerk (der Mensch soll heil werden) durch die Zeitgeschichte in der Kirche zu Ende....

Zeitepochen, die dem Antichrist vorausgehen:
Der nicht brennende Hund
Der gelbe Löwe
Das fahle Pferd
Das schwarze Schwein
Der graue Wolf....

Zu 5: Es ist das letzte Zeitalter des grauen Wolfes. „Die Menschen üben untereinander viel Raub an Machthabern und an anderen, denen das Glück günstig war. Wegen ihrer Verschlagenheit erscheinen sie in diesen Kämpfen nicht schwarz und nicht weiß, sondern grau. Sie stürzen die Häupter und teilen die Länder auf.“ (1, S. 332)
„Innerhalb kürzester Zeit wird der wahnsinnige Mörder, nämlich der Sohn des Verderbens, kommen….nämlich wenn die letzte Zeit schon hinschwindet und die Welt ihren ununterbrochenen Lauf aufgibt. O ihr Getreuen, hört dieses Zeugnis….bewaffnet euch, und da ihr im Voraus gewarnt seid, bereitet euch mit den zuverlässigen Schutzwehren zum gewaltigen Kampf vor.“ (WW S. 496)....

Durch Gottes Macht wird der Sohn des Verderbens auf der Höhe seiner Macht niedergestreckt. „Jesus, der Herr, wird ihn durch den Hauch seines Mundes töten“(2  Thess 2,8). Er wird als Lügner entlarvt, da er die Anmaßung hatte, zum Himmel emporzusteigen.“ (LDO S. 385) Im Tod ewiger Verdammnis speit er seinen Lebensodem aus, den er von Gott empfangen hatte. So endet er dann.
„Doch wann nach dem Fall jenes Gottlosen mit der Auflösung der Welt der Jüngste Tag anbrechen wird, danach soll der sterbliche Mensch nicht forschen. Er kann diesen Tag nicht wissen, denn der Vater hat ihn ja in seinem verborgenen Geheimnis bewahrt. Bereitet euch also auf das Gericht vor, ihr Menschen!“ (WW S.504/505)
In den Evangelien ruft uns Jesus immer wieder zu: wachet und betet!
Die hl. Hildegard möchte mit ihrer Endzeit-Vision im Buch „Wisse die Wege“ und im Buch „Vom wirken Gottes“ die Menschen zur Umkehr aufrufen. Sie sollen ihrer Natur entsprechend leben als Geschöpfe Gottes in der Gottverbundenheit. Die wirklich wichtige Perspektive ist nicht nur das Leben auf Erden, sondern das ewige Leben in der Gottesschau. „Und wiederum hörte ich vom Himmel eine Stimme, die mich diese Worte lehrte: Jetzt sei Gott Lob in seinem Werk, dem Menschen. Für seine Erlösung hat Er die gewaltigsten Kämpfe auf der Erde geführt und Er hat sich gewürdigt, Ihn über die Himmel zu erheben, damit Er zusammen mit den Engeln sein Antlitz in jener Einheit lobt, in der Er wahrer Gott und Mensch ist“ (LDO S. 387)

Rückblickend können wir in die Geschichte schauen und Hildegards Zeit ungefähr erkennen, aber wir dürfen und können die Aussagen der Prophetin nicht festmachen mit Jahreszahlen oder mit konkreten geschichtlichen Ereignissen. Die Darlegungen sind ineinander übergreifend, so dass eine eindeutige Erklärung nicht möglich ist. Prophetie ist offen, sie bewahrheitet sich im Geschehen selbst. Kein Zeitalter ist geschichtlich festzulegen, weil Kriege und Friedenszeiten immer wieder wechseln. Es sind prophetische Hinweise.


Hildegards Spuren im Süd-Osten

Auf den Reisen von unserem deutschen Wohnort Kassel durch Österreich in die ungarische Heimat haben wir-Margit und Miklos Barti- in den letzten Jahren einiges erlebt, von dem wir, Ihnen liebe Leser, nun berichten möchten.

Unterwegs machen wir regelmäßig zwischendurch Rast. Hierfür bevorzugen wir gerne Klöster. So machten wir bei Linz im österreichischen in Bad Mühllacken eine Übernachtungspause im Mutterhaus der Marienschwestern vom Karmel, die dort ein Kneipp-Kurhaus leiten. Auf dem Gelände gibt es einen großen Klostergarten. Die Heilkräuter sind in Hochbeeten gepflanzt, so dass man fast in Augenhöhe die Pflanzen erleben kann. Eigens für Hildegard von Bingen ist ein angelegter Weg benannt und Schilder aufgestellt..
Im Haus entdeckten wir in einer Vitrine selbst produzierte Lebensmittel und Salben, die die Nonnen zum Verkauf anbieten. Zu unserer Verwunderung sahen wir eine Weihrauchsalbe, die wir kauften....
In der kleinen Cafeteria entdeckten wir auf einem Hinweisschild ein weiteres Hildegardprodukt: Gezapftes Fasten - Leichtbier mit Galgant und nur 3,1% Alkoholgehalt von der Stiftsbrauerei Schlägl. Es wird exklusiv für die Nonnen in der Fastenzeit gebraut und ist wegen seiner krampflösenden Wirkung im Bereich des Oberbauches sehr geschätzt. Es hilft gut gegen Blähungen. Wer mehr erfahren möchte, schaue nach unter www.stift-schlaegl.at

Weiter führte uns der Weg ins österreichische Burgenland in die Nähe des Neusiedler Sees nach A-7442 Lockenhaus zur Schedl-Mühle, die seit 1555 fachkundig Getreide mahlt und nun überwiegend Biodinkel und anderes Bio-Getreide. Dinkel wird verarbeitet zu Flocken, Mehl, Gries und weiteren Bioprodukten. Der Eingangsbereich ist einladend hildegardisch dekoriert. Plakate informieren anschaulich über die Person der Hl. Hildegard von Bingen, über den Anbau von Dinkel und seine Inhaltsstoffe...
Des Weiteren erfuhren wir von dem Begegnungszentrum des Benediktinerstifts St. Lamberti A 8813 St. Lamberti, Steiermark, Hauptstr. 1, wo der Abt des Lamberti-Benediktiner-Klosters eine Fastenwoche nach Hildegard von Bingen leitet mit Gebet und Meditation.
Weitere Spuren von Hildegard entdeckten wir in Graz. Auch da stießen wir in einem Museum auf Weihrauch und ein zusammenfassendes Heftchen. In der Wurzelsepp-Apotheke gab es Weihrauchtabletten und Hildegard von Bingen Produkte (Aronstabelexier u.a.). Bei dem Wunsch eine hildegardische Durchfalleimischung zu erwerben, fertigten sie daraufhin diese an.

Durchfall-Ei- Mischung:
2 Eigelb schaumig schlagen und mit Mutterkümmel und etwas Pfefferpulver vermischt zurück in die Eierschale und am Feuer rösten , z.B. auf einem Toaster. Die Mischung gibt es auch fertig getrocknet von der Firma Jura zu kaufen. Sie hilft sehr wirksam.

Somit möchten wir darauf aufmerksam machen, dass wir sehr dankbar sein können, dass es viele Menschen gibt, die sich Hildegards wertvollen Hinweise und Rezepturen zu eigen gemacht haben.

Über die moderne Sprache oder: wie die Leute heutzutage reden

Hans Peter Kjer, Facharzt für Allgemeinmedizin

Die zwischenmenschliche Kommunikation verändert sich in unserer Zeit mit einer derart exponentiellen Beschleunigung, dass einem geradezu Hören und Sehen vergeht. Das hängt unübersehbar mit den neuen Medien zusammen, insbesondere Internet und Smartphone, die eine ganz neue Welt geschaffen haben, in der vieles auf schnelle Weise verfügbar wird.
Bei dem Überfluss an Daten, Bildern, Emails und SMS muss natürlich alles „wahnsinnig“ schnell gehen, damit man überhaupt durchkommt. So beschränkt sich die Kommunikation fast zwangsläufig auf das allernötigste: Mit möglichst wenigen Worten möglichst vielen Leuten möglichst viel mitteilen, z.B. was man gerade tut, wo man gerade ist und wie es da aussieht. Und natürlich bekommt man umgehend Antworten oder Kommentare, auf die man sofort reagieren muss, weil sonst der andere gleich nachlegt: „Warum antwortest du nicht?“ oder sogar persönlich anruft. Die vielen durch Kurznachrichten entstehenden Missverständnisse müssen dann auch noch geklärt werden. Zur Not kann man sich aus der Affäre ziehen, indem man den Betreffenden von der sowieso viel zu umfangreichen Liste seiner „Freunde“ löscht.
Eine junge Frau bemerkte einmal mit sehnsüchtigem Blick auf unsere Ansichts- und Grußkartengalerie, dass sie so etwas überhaupt nie erhalte, sondern lediglich SMS oder Whatsapp-Nachrichten. Im Grunde fände sie es selbst blöd, dauernd online zu sein, aber wenn sie das nicht wäre, könne ihr ja etwas entgehen...
So erlebe ich es in Unterhaltungen auch immer wieder, dass mein Gesprächspartner nebenbei verstohlen auf sein Smartphone schaut, ob nicht in der Zwischenzeit eine Nachricht eingegangen ist und „ganz unauffällig“ eine Antwort tippt. Ob er dann eigentlich bei der Sache ist und mitbekommt, was ich sage? Manche sind so höflich, den Vibrationsalarm einzuschalten, bei andern ertönen plötzlich seltsame Geräusche – Ach ja, es ist eine Nachricht eingegangen...
Ähnliches spielt sich auch in der zwischenmenschlichen Kommunikation ab, wobei die Wortwahl sich immer mehr auf knappste Standardfloskeln einengt. So kommt es vor, dass jemand auf alles, was ich sage, mit „super“ antwortet, oder schlicht und einfach mit „o.k.“, letzteres am besten nach jedem Satz,...
 

Hildegard und vegetarische Ernährung?

Auf den Artikel über die Junge Rinderfußsuppe in der vorigen Hildegard Zeitschrift vom Dezember 2015 gab es Nachfragen. Wir sind dankbar für diese Aufmerksamkeit und freuen uns weiterhin über Diskussionsbeiträge, die zum intensiveren Auseinandersetzen und zur eigenen Positionsbestimmung beitragen. Die Entscheidung vegetarisch zu leben, wird aus gesundheit-lichen Gründen gefällt und/oder einer besonderen Ehrfurcht und Verantwortung den Tieren
und deren Haltung gegenüber begründet. Was sagt Hildegard von Bingen dazu, und gibt es biblische Hinweise zu dieser Frage?

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Erfahrungsberichte

Eschenblätter –Auflage bei Schmerzen und Gicht

Mein Name ist H. und seit 57 Jahren benutzte ich aufgrund meiner Erkrankung an Polio (Kinderlähmung) zwei Gehhilfen zur Fortbewegung. Außerdem benötige ich meine Hände auch zum Aufstehen bzw. zum Hinsetzen. Also, sie werden stark in Anspruch genommen, wo sie gar nicht dafür vorgesehen sind. Vor ca. 20 Jahren traten die ersten Beschwerden, starke Schmerzen in den Handgelenken auf, vor allem rechts wie auch Arthrosen in den Fingergelenken. Mein damaliger Orthopäde hatte nicht viele Möglichkeiten, um dies behandeln zu können. Von den Cortisonspritzen war er nicht sehr begeistert, außerdem sollen diese, wenn sie in die kleinen Fingergelenke gespritzt werden, sehr schmerzhaft sein. Also musste ich mich nach den Alternativen umsehen. Und da kam, wie eine Rettung in der Not, die Medizin der hl. Hildegard. Ich sammelte Eschenblätter, kochte sie und legte sie heiß auf. Alles nach den Vorschriften der lieben hl. Hildegard. Ich habe mehrere Anwendungen durchgeführt und nach und nach ließen die Schmerzen und Beschwerden nach. Bis heute bin ich fast beschwerdefrei. Jetzt habe ich mir noch einmal Eschenblätter bestellt und werde diese Kur wiederholen. Jedem kann ich diese Kur empfehlen, die große Wirkung und keine Nebenwirkungen hat.
H. A.

Wegerichsalbe gegen Insektenstichen – nach Hildegard von Bingen

Schnellender Finger – Veilchen-Salbe


Küchenrezepte

Bärlauch-Quarkölteig-Kranz
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Gedünsteter Fenchel
 
Rezept für 4 Personen
 
4 mittlere Fenchelknollen in mundgerechte Stücke schneiden
2 Eßl. Öl
100 ml Gemüsebrühe
frisch gem. schwarzen Pfeffer
1-2 Eßl Honig
Fenchel in Öl gut anbraten mit Brühe ablöschen, bissfest garen ohne Deckel, Brühe sollte einkochen. ca. 5 Min., mit Pfeffer würzen und mit Honig abschmecken. Dazu passen Dinkelnudeln oder Dinkel Kernotto, super lecker und ein schnelles Gericht

Barbara Gramsch, Emmerich-Elten

Buchbesprechungen

Die Hildegard-Pflanzen-Apotheke
Reinhard Schiller, ISBN: 978-3-7462-4169-2, 160 Seiten, gebunden, durchgehend farbig, jetzt 14,95 € im Bennoverlag

Hildegard von Bingen, Die Edelsteine
Reinhard Schiller, Das Kompendium, ISBN978-3-7462-4458-7, Preis: 16,95 € im Bennoverlag

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