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Nr. 77-80
Bücher
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Impressum

Zeitschrift Nr. 135, Dezember 2015

In der Nummer 135 unserer Zeitschrift finden sich u.a. folgende Themen:

Ausgabe 135


Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

die Geschichte von Weihnachten und somit der Beginn des Christentums werden gerne festlich gefeiert. Das dürfen und sollen wir auch, erinnern wir uns doch an die Geburt des Gottessohnes und einer neuen Hoffnung. Seit 2000 Jahren haben das Menschen so empfunden und gespürt.

Die Schilderung der Evangelisten lässt uns jedoch schnell die Bedingungen von fehlender Unterkunft, späterer Flucht und Heimatlosigkeit der Heiligen Familie
erkennen. Diese Lebenssituation ist für uns in Europa jetzt wieder sehr nah spürbar. Es gab sie vorher schon weltweit, nur war sie meist scheinbar weit weg.

Die neuen Herausforderungen stellen sowohl die Entscheidungsträger als auch die Hilfsbe-reiten vor Ort vor viele Fragen. Äußerst positiv und bewegend ist das unglaubliche Engagement ungezählter Ehren- und Hauptamtlicher. Viele, die nicht direkt in der Versorgung im Einsatz sind, helfen ebenfalls durch Sach-, Kleider- oder Geldspenden.

...

Zum Jahresschluss danke ich wiederum Ihnen für all Ihre Treue und Mitarbeit sowie für Ihr Engagement und wünsche eine gesegnete Weihnachtszeit sowie ein behütetes neues Jahr auch im Namen unseres Vorstands

Ihr
Michael Ptok
Präsident der Internationalen Gesellschaft Hildegard von Bingen



Das Gebäude des Heils

Meditation zur 21. Bildtafel der Scivias, Schau III/2
Von Wolfgang Gollwitzer

Das dritte Buch der Scivias mit seinen 14 Bildern ist eigentlich eine einzige Schau, die im Nacheinander der heraufsteigenden Mauern, Türme und Säulen eines entstehenden Gebäudes die großen, sich zeitlich ablösenden Heilsperioden der Menschheitsgeschichte versinnbildlicht: Von Adam über Noah, Moses, Abraham bis hin zum Erlöser und der Dreieinigkeit. „Werk Gottes“ – Opus Dei – wird dieser Gottesbau genannt. Denn in ihm bringt die Güte des Vaters das zur Reife, was das innerste Wesen der Kirche ausmacht: „Christus, gestern, heute und in Ewigkeit“ ist Mittelpunkt und Träger der Geschichte. Auf dem Fundament gottesfürchtigen Glaubens wachsen aus lebendigen Bausteinen Mauern, Säulen und Türme bis zu einer Vollgestaltung am Ende der Zeit.
In der nebenstehenden Zeichnung habe ich versucht, die im Mittelalter gebräuchliche frontale Darstellung der von Hildegard geschilderten Festung in eine räumlich-perspektivische Sicht umzusetzen.
Hildegard beginnt diese Schau mit folgenden Worten:
„Alsdann sah ich innerhalb des Lichtkreises, der von dem auf dem Throne Sitzenden ausging, einen großen Berg, dicht am Fuße jenes ungeheuren Steines, über dem  der Allherrscher thronte (Bild 19). Der Stein ragte in die Höhe, der Berg in die Breite. Auf diesem Berg stand ein Gebäude mit vier Winkeln, gleich einer im Viereck gebauten Stadt. Ein Winkel war nach Osten gerichtet, einer nach Westen, einer nach Norden und einer nach Süden.
Zweifacher Art war die Mauer, die rings das Gebäude umgab. Ein Teil leuchtete in hellem Glanz, der andere war aus Stein gefügt. Die beiden Teile stießen im Ost- und im Nordwinkel zusammen, so daß die leuchtende Mauer sich von der Ostecke ohne Unterbrechung  bis zur Nordecke hinzog. Die Steinmauer lief vom Norden zum Westen, dann weiter zum Süden und endete schließlich im Osten. Auf der Seite vom Westen zum Süden wies die Steinmauer zweimal eine Lücke auf. Das Gebäude war hundert Ellen lang, fünfzig Ellen breit und fünf Ellen hoch.*)
Das im Mittelalter gebräuchliche Längenmaß „Elle“ entsprach ursprünglich etwa der Länge des Unterarms, wurde aber regional verschieden definiert. Das kürzeste Maß war die Frankfurter Elle mit 55 cm, das längste die bayrische Elle mit 83 cm. Am verbreitetsten war die Brabanter Elle mit 70 cm. Legen wir dieses Maß zugrunde, so hatte das Gebäude des Heils eine Ausdehnung von 70 x 35 x 3,5 m

Nur eine Handbreit war in der Ostecke das Gebäude von dem Glanze des beschriebenen Lichtkreises, der bis in die Tiefen des Abgrundes hinabstrahlte, entfernt, während an den anderen Ecken der Zwischenraum so groß war, daß ich seine Weite nicht abzuschätzen vermochte. – Voll Verwunderung schaute ich all dies.“ Scivias Otto Müller Verlag Salzburg S.227/ Vergl. auch: Neuübersetzung Beuroner Kunstverlag 2010 S.296, 2.Vision des 3. Teils
Der Berg, das Fundament, ist der Berg des Glaubens, auf dem sich, zusammengefügt von der Güte des Vaters,  das Gebäude der Gerechtigkeit und der guten Werke erhebt. Dieser Berg des Glaubens liegt dicht am Fuße des ungeheuren Felsens, der das Geheimnis der Gottesfurcht sinnbildet. Der Glaube legt das Fundament der guten Werke. Die Gottesfurcht steigt in den Tugenden zu der Höhe empor, auf der Gott thront. Der Felsen der Gottesfurcht also strebt in die Höhe. Der Berg des Glaubens strebt in die Breite der Vollkommenheit. Seine Bauwerke sammeln die Gläubigen von den vier Winkeln der Erde, ziehen sie zum Himmlischen empor und fügen sie in die festen Mauern der Tugenden ein....


Knochengesundheit mit Hildegards Rinderfußsuppe

Dipl. oec. troph. HP Agnes Ptok, Bielefeld

Die Zahl der an Knochenschwund leidenden Frauen, Männer und Kinder steigt ständig. Anlässlich des Osteoporose-Tages am 20.10.2015 wurde in einer deutschen Zeitung eine 27 prozentige Steigerung im Zeitraum von 2006-2013 angegeben. Von allen Erkrankten sind Frauen mit 67,3 % die am meisten betroffene Gruppe.
Die Lebensgewohnheiten haben sich durch den technischen Fortschritt enorm verändert. Wir sind bewegungsärmer geworden und unsere täglichen Aufenthaltszeiten im Freien mit natürlichen Sonnenstrahlen haben sich stark verringert. Die viele Mahlzeiten werden außerhaus eingenommen, altbewährte Garmachungsverfahren und Ernährungsweisen sind eingetauscht gegen vermeintlich modernere und gesündere.…

Frauen haben mit Beginn der Menopause aufgrund der veränderten Hormonlage ein zusätzliches Risiko durch die sinkende Vitamin D- Produktion des Körpers. Ein niedriger Vitamin D- Blutspiegel korreliert oft auch mit schlechten Werten der Knochendichtemessungen. Normale Vit.D3 Blutwerte liegen: bei 25-70 µg/l . Leider liegen bei Menschen, die selten draußen sind, die tatsächlichen oft erschreckend tief z.B. 8 oder 12 µg/l und zwar noch vor dem zehrenden Winter. Bei der schwachen Wintersonne ist dann zu erwarten, dass die Vitamin D-Werte aufgrund fehlender Reserven noch weiter fallen und verschiedene Krankheiten damit ausbrechen können. (Siehe auch Hildegard Zeitschrift Nr. 128, 1/ 2014)…

Dies wusste wohl schon die Hl. Hildegard vor 850 Jahren, als sie die spezielle Suppe empfahl:
„Und wenn jemand das üble Stechen in seinen Gliedern und in den Gelenken ...sowie Magenbeschwerden hat, soll er die Füße … und das Fett … der Rinderfüße kochen und davon reichlich essen ...“ 7.14 Physica, Prof. Dr. Dr. Riha.

Koch-Rezepte

Der Junge Rindersuppen-fond - konkret
Das Kochrezept zur Selbstherstellung für Sie, liebe Leser/innen, stammt aus der erfahrenen Hand von Hannelore Schulze- Mastrup:
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Eierstich für die Festtagsuppe
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Suppen-Dinkelgrießklößchen
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Die Erkältungszeit mit Hildegard überstehen

Hildegard Heilmittel bei Schnupfen
Für die Gesundheit der Schleimhäute von Hals, Nase und Ohren gibt es in der Hildegard Apotheke eine Reihe von Heilmitteln.
Gegen die saisonbedingten Virusinfekte und Grippeviren helfen keine Antibiotika, da diese nur gegen Bakterien wirksam sind. Ein Antibiotikum bei echter Virusgrippe kann nur eine gleichzeitige Infektion mit Bakterien verhindern oder unterbinden.
Die Erfahrungen zeigen: Auch die vorbeugende Grippeschutzimpfung hat nur einen bedingten Effekt bei Grippeviren, die gerade im Umlauf sind, da sie aus den Virenstämmen des Vorjahres hergestellt werden. Sie sind teilweise unwirksam gegen die aktuellen Erreger.
In der Hildegard Heilkunde gibt es dagegen eine ganze Reihe von Heilmitteln, die sowohl bakterizid als auch viruzid (virustötend) - also gegen Bakterien und gegen Viren – wirken.

Wichtigstes Erkältungs- und Grippemittel
Nach Hildegard von Bingen ist das Pelargonienpulver als Pelargoniengewürzmischung bei beginnender Erkältung bei Husten, Schnupfen und sogar bei der echten Virusgrippe wirksam.

Das Pelargonienmischpulver besteht je nach Hersteller aus Kranichschnabel= Reiherschnabel, stinkendem Storchenschnabel (Rupprechtskraut) oder Edelpelargonie. Alle sind aus der Familie der Storchschnabelgewächse und haben als Inhaltsstoffe noch Bertram und Muskatnuss. Die Mischung kann mitgekocht oder in Wein oder auf Brot eingenommen werden. Wenn man eine Erkältung aufziehen spürt, sollte man schnell an der offenen Dose riechen oder eine Prise auf der Zunge einspeicheln. Das reicht oft, um die Immunkräfte anzuregen.
Vielfach bewährt und immer hilfreich
Auch bei Erkältungskopfschmerzen, Darmgrippe oder als Prophylaxe für das Herz bei der echten Virusgrippe hat es sich bewährt und ist deswegen auch für jeden älteren Menschen unverzichtbar.
Das Pelargonienpulver wird von vielen in den Herbst- und Wintermonaten zum Kochen und Backen benutzt. Einige Prisen im selbstgebackenen Dinkelbrot oder in der Salatsoße gibt dem Immunsystem Kraft für die kalte Jahreszeit.
Die Pelargonienmischung ist auch als Duftspray aus ätherischen Ölen von Edelpelargonie, Muskatnuss und Bertram zu kaufen. Es eignet sich gut für Orte, an denen viele Menschen zusammenkommen wie Schulen, Geschäfte, Praxen oder Cafés und für die eigene Wohnung, wenn man alle Viren und Bakterien vertreiben möchte…

Bertramwurzelpulver
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Galgant in Himbeerwasser bei Fieber:
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Meisterwurzwein:
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Rainfarnsuppe:
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Königskerzen-Fenchel-Tee oder Königskerzen -Elixier:
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Salbei roh wie gekocht
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Wermutöl
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Hirschzungenelixier
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Alant
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Andornhustenwein:
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HP Daniela Dumann, Berlin, Mitglied des Vorstandes


Erfahrungsberichte

Die Wirksamkeit der Jungen Rinderfußsuppe zeigt der nachfolgende Erfahrungsbericht

Junge Rinderfußbrühe - chronische Kniebeschwerden

Als ich auf den Hof einheiratete war meine Schwiegermutter 68 Jahre und benutzte bereits seit langer Zeit einen Handstock. Das rechte Knie schmerzte ständig und schwoll unter der Belastung des Tages stark an.
Zufällig begannen wir unsere Vorratshaltung umzustellen: Die anfallenden Rinderknochen, speziell die Fußknochen wurden lange geköchelt, der Sud portioniert eingefroren. Fast täglich kam dieser Fond in Suppen, Soßen, Eintöpfen und auch im Haferbrei zum Einsatz. Nach einiger Zeit besuchte uns Heinrich Schweitzer. Er war Lehrbeauftragter der Drogisten, schaute gelegentlich vorbei und konnte gut beobachten.
Bei der Begrüßung meiner Schwiegermutter sagte er: „Seit wann laufen Sie denn wie früher ohne Gehstock ? Was haben Sie gemacht, dass Sie wieder so fit sind ?“ Wir hatten das im alltäglichen Getriebe völlig übersehen.
Meine Schwiegermutter bemerkte, eigentlich wäre alles wie immer, nur von der Knochenbrühe habe sie täglich etwas zu sich genommen.
Erst viele Jahre später erfuhr ich von Hildegards Junger Rinderbrühe und das war für mich hinsichtlich der Wirksamkeit ein Aha-Erlebnis. Da begann ich diese für meine Kunden herzustellen.
Hannelore Schulze- Mastrup, Saerbeck

Schlehenaschen-Elixier nach Hildegard von Bingen- Polyneuropathie (Nerven- Gefühlsstörungen)
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Bärwurzbirnenhonig – Kolpitis (Scheidenentzündung)
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Narben - Veilchensalbe
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