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Nr. 77-80
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Impressum

Zeitschrift Nr. 130, September 2014

In der Nummer 130 unserer Zeitschrift finden sich folgende Themen:

Ausgabe 130


Vorwort

Positionsbestimmung

Liebe Mitglieder der Gesellschaft, liebe Hildegard- Interessierte,

in dieser Ausgabe unserer Zeitschrift haben wir neben den bewährten Beiträgen zur Spiritualität, Medizin, Koch- und Backrezepten, Rezensionen u.a. einen Beitrag zur Diskussion aufgenommen mit der ausdrücklichen Bitte um Ihre Stellungnahme.

Der bekannte Hildegard- und Frauenarzt Prof. Dr. Schulte Uebbing aus München stellt dabei seine neueren Interpretationen der Aussagen Hildegards vor. In diesem Sinn möchte unser Publikationsorgan ein Austausch- Forum sein, Anregungen ermöglichen sowie Kritik zulassen aber auch Korrekturen anbringen.

Letztlich geht es dabei um eine Positionsbestimmung und um die Frage, wie lassen sich die Texte der Hl. Hildegard in die heutige Zeit richtig übersetzen? Gibt es dabei eine Weiterentwicklung ihrer Aussagen und wie könnte diese aussehen? Oder gibt es sie nicht?

Wo sind Grenzen und wo muss gesagt werden, dass es sich um eigene Meinungen der Schreiber und Interpreten handelt, die mit der Hl. Hildegard nur teilweise oder nichts mehr zu tun haben?

Ziel unserer Gesellschaft ist es, dem Auftrag der Heiligen und Kirchenlehrerin treu zu bleiben. Dazu bedarf es durchaus einmal eines kontroversen Austausches von Meinungen und Erfahrungen. Dazu gehört aber auch zurückzuweisen, was nicht hildegardisch ist. So existieren angebliche „Hildegardprodukte“, die Bestandteile und Zutaten enthalten, die von der Benediktinerin als ungesund beschrieben wurden. Ebenfalls müssen wir wachsam sein, wenn geistige Strömungen sich des Namens und des Rufs der Heiligen bemächtigen jedoch andere eigene Ziele verfolgen. Da bitten wir vom Vorstand Sie und Euch immer wieder um Aufmerksamkeit und Informationsweitergabe.

Wir freuen uns über Ihre / Eure Meinung und werden in der folgenden Zeitschrift über die Rückmeldungen berichten und eine zusammenfassende Stellungnahme zum Diskussionsbeitrag geben.

Seien Sie herzlich hildegardisch gegrüßt
Ihr / Euer
Michael Ptok

Präsident der Internationalen Gesellschaft Hildegard von Bingen


Glut unter der Asche

Der scheidende Abt Martin Werlen vom Kloster Einsiedeln in der Schweiz gab am 14. Januar 2014 kurz vor der Weitergabe seines Amtes, welches er 39 jährig übernahm und 12 Jahre bekleidete, ein Interview im Radio Vatikan. Das Thema war seine Schrift: Miteinander die Glut unter der Asche erkennen. Darin zeichnet er sich als Hildegardkenner aus, als er über sie im Verlauf des Gesprächs sagte: „Hildegard von Bingen hat den Mut gehabt, auf Asche aufmerksam zu machen...,“ auch Persönlichkeiten betreffend. Da wir als Internationale Gesellschaft immer wieder unsere Mitglieder-Jahrestagung am Pilgerort Kloster Einsiedeln haben und viele TeilnehmerInnen Abt em. Martin sehr schätzen, bringen wir nun Auszüge aus diesem veröffentlichten Interview: 

(rv05.01.2014 ap) 

http://de.radiovaticana.va/news/2014/01/14/menschen_in_der_zeit:_die_glut_unter_der_asche/ted-764060


Eine Himmelsleiter - Das göttliche Militär - Milizia Dei

Hilfe, Hoffnung und Kraft für Leib und Seele des Menschen. 3. Teil

In den beiden vorangegangenen Hildegardzeitschriften konnten Sie die Ausführungen über einen Ausschnitt der 35 Tugenden und Laster-Paare Hildegards lesen. Nun folgt der letzte Teil des Vortrags von Emmi Erni-Vogeler, den sie zur Jahrestagung in Einsiedeln 2013 gehalten hat.

Hochmut – Demut (Superbia – Humilitas) Nr. 16

Das Gegensatzpaar Hochmut und Demut zeigt uns die Auseinandersetzung auf, wenn es um Überheblichkeit und Eigengrösse geht. Echte Demut ist nicht einfach zu verstehen. Schlichtheit und Bescheidenheit sind sicher enthalten, es hat aber nichts mit einer falschen Unterwürfigkeit vor Gott und den Menschen zu tun.

Der Hochmut schreit:

„Ich schreie über die Berge. Ich bin der Grösste. Wer ist mir gleich? Ich breite meinen Mantel über die Hügel und Felder und ertrage es nicht, wenn mich einer überragt. Ich weiss, dass sich keiner mit mir messen kann.“ LVM

„Der Hochmut treibt heute noch die Menschen aus ihrem Glück, genauso wie er auch die erste Frau Eva aus dem Paradies verjagte“ sagt uns Hildegard dazu.

Es ist ein drastisches Bild, das sie uns vom Hochmut zeichnet! …

Der dünne, goldene Ring über seinem Gesicht zeigt, dass seine verkehrte Lebens-Einstellung heillos ist. Er bringt für niemanden Liebe und Verehrung auf und verachtet alle, die Gott verehren. Niemals würde er zugeben, dass irgendjemand gleichstark oder sogar noch stärker sei als er.

HvB bezeichnet den Hochmut als den Anfang aller Laster, denn er ist es, der den 1. Engel aus dem Himmel verstossen und den Menschen aus dem Paradies vertrieben hat. Gegen den Hochmut kämpft die Demut.

Hildegard sieht die Demut als eine weiss gekleidete Frau, die eine Treppe hoch steigt und spricht:

„Ich bin die Säule demütiger Geister und töte stolze Herzen. … Wer mir nachfolgt, der berühre das Fundament zuerst, schaue zuerst auf die Niedrigkeit ‚seiner menschlichen Schwachheit’ und steige so langsam von Tugend zu Tugend stufenweise zur Höhe empor. Denn wer beim Hinaufklettern zuerst nach den höchsten Zweigen greift, fällt oft plötzlich wieder herunter.

Wer aber bei den Wurzeln aufzusteigen beginnt, kommt nicht so leicht zu Fall… Mit himmlischer Sorgfalt wirft sie jeden Teufelshochmut nieder, um dem anzuhängen, der ihr Haupt ist, Christus.“ LVM

Die Demut empfiehlt beim Fundament anzufangen, vergleichbar mit den Wurzeln eines Baumes, die ihm Halt geben. Schritt für Schritt steigt sie hoch.

Pater Alfons Berkmüller legte in seinen Kursen in Mariastein in den 90er Jahren grossen Wert darauf, uns diese Seelenkräfte von Demut und Hochmut nahe zu bringen.

Adam heisst Erdling. Denn Demut heisst auf lateinisch ‚Humilitas’ und bedeutet Erdhaftigkeit. Das Wort Humus zeigt auch, dass demütige Menschen erdverbunden sind und in keiner Weise abgehoben.

Die Demut ist nötig, damit wir Menschen wirklich Frucht bringen können. Denn der Zwiespalt, in der wir Menschen stecken, mit Geist und Materie, Leib und Seele wird uns das ganze Leben lang beschäftigen.

Demut und Weisheit gehören zusammen. Es sind königliche Tugenden, daher ist diese Frauenfigur auch gekrönt.

In allen Religionen ist Demut die Grundhaltung echter Religiosität. Es ist aber besonders schwierig zu verstehen, was echte Demut in uns bewirken will. Es ist keine Lebenshaltung, die klein macht. Man kann sie auch nicht von anderen verlangen oder ihnen befehlen.

Denn nur, wenn wir unser wirkliches Selbst kennen lernen, werden wir demütig und getrauen zu uns selber zu stehen. Im Begriff Demut ist für mich das Wort Mut am wichtigsten.

Käthi Laroche sagt es für mich am Schönsten: „Demut ist eine höhere Form von Mut; der Mut, sich selber gegenüber aufrichtig zu sein“.

Es braucht Mut, sich der eigenen Schwächen bewusst zu werden, auch seine Schattenseiten anzuschauen und sich damit auseinander zu setzen. Dies kann man nicht alleine machen, es braucht dazu Hilfe von Gott und oft auch Hilfe von dafür geeigneten Menschen. …

Umkehr und Heilung: HvB stellt uns Christus als das Urbild der Demut vor. Er stieg vom Himmel auf die Erde herab, nahm unseren Leib an, und stieg gleichsam in unsere Haut, um mit uns die Erdenlast zu teilen. ER blieb dabei aber sündenlos. Er hat uns sein Vorbild geschenkt, das nicht zu übersehen und zu überbieten ist. Das Kreuz auf Golgatha brachte der Menschheit Erlösung. Darum trägt die Demut ein Christusbild auf ihrer Brust. …

Solange wir nicht einsehen, dass wir eine Fehlhaltung pflegen, können wir auch nicht umkehren.

Unsere Mitmenschen sind unsere Spiegel! Pater Berkmüller hat uns ein untrügliches Zeichen für eigene Fehlhaltungen gezeigt. Immer wenn wir uns wegen eines Mitmenschen massiv ärgern und uns an seinem Tun und Lassen stören, spiegelt uns sein Verhalten die eigene noch unerlöste Fehlhaltung vor. …

Das ‚Göttliches Militär’

Tugenden wirken sich auch körperlich aus. [Die moderne Medizin nennt diese Wissenschaft Psychoneuroimmunologie.] Dies ist im 1. Buch der Grünen Reihe: „Leib und Seele, Hildegardheilkunde in neuer Sicht“, von Pater Berkmüller, ausführlich beschrieben.

Hier folgt eine Zusammenfassung:

Lange Zeit fehlte das Wissen, über welche Wege Informationen zwischen Leib und Seele ausgetauscht werden. In den 70er Jahren gelang der Nachweis, dass sich die Beschaffenheit von Abwehrzellen stärken oder schwächen liess. …

Aus der Krebsforschung ist bekannt, dass unser Immunsystem entartete Körperzellen erkennen und durch spezielle Lymphozyten, auch als Killerzellen bekannt, beseitigen kann. Woher erkennt die Killerzelle nun eine Krebszelle?

Die Antwort ist verblüffend. Die Killerzellen müssen dieses Wissen in einer Schule lernen. Die Schulen dieser kleinsten Lebewesen sind die grossen Lymphorgane, wie die Milz, Thymus und Lymphknoten. Dort werden sie in einem Lernprozess geprägt und für ihre Aufgabe ausgerüstet und bekommen so ihre wichtigen Informationen. …

Emmi Erni-Vogeler, Leiterin des Hildegard-Kreises Reusstal



Erfahrungsberichte

Tannensalbe bei Schmerzen

Hildegard schreibt in der Physica Cap.3, 23 „Die Tanne ist mehr warm als kalt und hat viele Kräfte in sich...“. Ihr Salbenrezept besteht aus eingedickter, gesiebter Flüssigkeit aus gekochter Rinde, grünen Nadeln im Mai, Holzstückchen und Salbei, der Maibutter zugegeben wird.

Die Tannensalbe setzt Hildegard ein bei: Kopfschmerzen, Gicht, Gehirnerkrankungen und bei Herzschwäche, welche auch Magen- und Milzschmerzen auslösen kann.

Bei der Anwendung der Salbe immer zuerst Herzgegend einreiben, nachher Kopf am 2. und 3. Tag bei kurz geschnittenen Haaren, (ich hatte eine Patientin, welche das auch mit ihren langen Haaren gemacht hat) Magen und Milz einreiben und überall, wo es schmerzt ausprobieren.

Meine Erfahrungen in der Praxis zeigten, dass sich die Tannensalbe auch am ganzen Körper als Schmerzsalbe eignet und zumindest Linderung bringt.

Erfahrungsberichte …

HP Anna Maria Müller, Fenkernstrasse 5,

CH-6010 Kriens, Tel. 0041 41 320 88 36,

E-Mail: annamaria.mueller@bluewin.ch

Die Mispel

Die echte Mispel zählt zu den alten Obstsorten. Dieser Baum kam wahrscheinlich durch die Römer nach Westeuropa. In Klostergärten war er im Mittelalter stark verbreitet.

Hildegard von Bingen beschreibt diesen Baum in der Physica:

„3.13 Mispel (nespelboum, mespilus) ...Die Frucht dieses Baumes ist für gesunde und kranke Menschen nützlich und gut, wie viel immer sie davon essen, weil sie mit ihren guten Kräften ihr Fleisch wachsen lässt und das Blut reinigt“. Übersetzung Prof. Riha

Als kleinwüchsiger, bis zu 5 Meter hoher Obstbaum mit ausladender Krone gehört er zu den Rosengewächsen. Die länglichen bis zu 110 mm langen und 40 mm breiten dunkelgrünen, spitz zu laufenden Blätter haben einen kurzem Stiel und stehen wechselständig. Von unten sind sie rau behaart. Jetzt im Herbst verfärben sich die Ränder gelblich wie auf dem Cover zu sehen ist. Im späten Frühjahr bildet der Baum aus fünf Kronblättern 30-40 mm große, weißlich-rosafarbene Blüten, die sich als Zwitter selbst bestäuben und bräunlich- holzige, kugelige Früchte ansetzen. Diese haben an der Spitze eine charakteristische Eindellung, welche von langen Kelchblättern umgeben ist. Wegen ihrer Härte tragen sie den Namen Steinapfel. Wenn die Früchte im späten Oktober oder Anfang November reif werden, weisen sie einen Durchmesser von 30-50 mm auf. Aber erst durch Frost oder künstliches Abkürzen im Gefrierschrank werden sie weich und benötigen noch einige Wochen, bis man sie weiter verarbeiten sollte. Dann muss das Fruchtfleisch innerlich bräunlich sein, so dass Unwissende fast denken könnten, sie seien „vergammelt“. In dieser Nachreifezeit steigt der Zuckergehalt so an, dass man köstliche Marmelade oder Saft aus ihnen machen oder sie auch roh auslöffeln oder für Desserts verwenden kann. Als fertige Marmelade ist sie von Hildegard-Firmen auch zu beziehen. Sie ist Lebensmittel und Heilmittel zugleich.

Agnes Ptok, Bielefeld


Rezepte

Kastanien-Kürbis-Curry

1 Esslöffel Butter
1 Zwiebel in dünnen Scheiben

700 g Kürbisfleisch, am besten Potimarron (= Hokkaido Kürbis)
400 g geschälte Kastanien
2 Teelöffel milder Curry
1 Teelöffel getrockneter Quendel
1 Prise Galgant
1 Prise Muskatnuss
1 Prise Paprikapulver

1 Esslöffel Pinienkerne
80 g Rosinen
400 ml Gemüsebrühe (Morga-Bouillon)
1/2 Sträusschen Petersilien, fein gehackt
Kräutermeersalz
Creme fraiche, nach Belieben

1.    Die Zwiebeln in der Butter anschwitzen. Kürbis und Kastanien dazugeben und mit anschwitzen. Würzen. Pinienkerne und Rosinen darunter rühren. Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Aufkochen und auf kleinem Feuer zugedeckt rund 12 Minuten köcheln, bis die Kastanien und der Kürbis gar sind.
2.    Mit Creme fraiche und gehackter Petersilie garnieren.

Kastanien: Bei Hildegard sind Maronie nützlich gegen jede Schwäche, die im Menschen ist. Wenn das Gehirn durch Trockenheit leer ist und man dadurch Schmerzen im Kopf hat: Fruchtkerne oft nüchtern und nach dem Essen nehmen, das Gehirn wächst und wird gefüllt, die Nerven werden stark, der Schmerz im Kopf weicht.
„Wenn die Leber schmerzt, zerstosse oft die Kerne und so lege sie in Honig und mit diesem Honig esse sie oft und die Leber wird geheilt."
Bei Magen-Darmleiden, Bauchspeicheldrüsen- und Gallenerkrankungen empfiehlt Hildegard Kastaniensuppe.
Kürbis: Der Hildegardtext ist knapp: „Die Kürbisse sind trocken und kalt und wachsen von der Luft und sind für Gesunde und Kranke gut zu essen. Kürbisfleisch eignet sich sehr gut zum Tiefkühlen.

Marlise Zenken, Hildegard-Kreis Ch-Oberwallis



Rezensionen

Hildegard Strickerschmidt: Hildegard von Bingen, Prophetin – Mystikerin – Heilerin, Ein spirituelles Lesebuch, 154 Seiten, 10,5 x 15,5 cm, St. Benno- Verlag, Leipzig, ISBN 978-3-7462-3782-4, € 6,95 [D/A] / SFr. 11,50

Hildegard Strickerschmidt hielt 2012 während unserer Allerheiligen-Tagung in Bingen anlässlich der aktuellen Erhebung Hildegards von Bingen zur Kirchenlehrerin durch Papst Benedikt XVI einen Vortrag. Dieser war Ausgangspunkt zu ihrem Lesebüchlein »Hildegard von Bingen – Prophetin, Mystikerin, Heilerin«, welches im Benno-Verlag erschienen ist. Die Autorin porträtiert das Wirken der Hl. Hildegard aus unterschiedlichen Blickrichtungen.

Mit der Vierteilung des Inhaltes erschließt sie den Lesern wesentliche Aspekte oder Themen der großen Gestalt des Mittelalters wie: Bedeutung der Grünkraft, Hildegards Heilkunde für Seele und Leib sowie die Sinnestätigkeit für das Verstehen aller Dinge.

Dies belegt Frau Strickerschmidt jeweils mit Zitaten der großen spirituellen Visionärin, Mahnerin und Heilkundigen und unterstreicht das noch heute sehr aktuelle Denkgebäude.

Das gebundene Buch im Taschenformat ist mit Schwarz-weiß-Bildern ausgestattet.

Agnes Ptok, Bielefeld

 
3 weitere Büchlein von Hildegard Strickerschmidt sind im St. Benno-Verlag erschienen:

Maßvoll leben - Im Einklang mit sich selber sein, ISBN: 978- 3- 7462- 3981- 1

Natürlich leben – In Harmonie mit der Schöpfung, ISBN: 978- 3- 7462- 3983- 5

Barmherzig leben – Einfach Gutes tun, ISBN: 978- 3- 7462- 3979- 8

Je 16 Seiten, pro Heft 1,99 €

Die drei Büchlein zeugen von der profunden Kenntnis der Autorin und ihrer jahrzehntelangen Beschäftigung mit den gesamten Werken der Hl. Hildegard. Sie sind leicht verständlich geschrieben, erklären feinsinnig Hildegard Zitate und Anliegen im heutigen Kontext und sind sehr ansprechend bebildert.

So bieten sie eine gelungene Einführung in die durchaus schwierigen geistlichen Bücher der Heiligen und Kirchenlehrerin und machen Mut, sich näher mit ihnen zu befassen.

Die drei Bände eignen sich jeweils für einen Einstieg oder eine Zusammenfassung und als Geschenkhefte.

Michael Ptok, Bielefeld