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Nr. 77-80
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Zeitschrift Nr. 126, September 2013

In der Nummer 126 unserer Zeitschrift finden sich folgende Themen:

Ausgabe 126


Vorwort

Original und Nicht-Original

Liebe Leserinnen und Leser
vor einiger Zeit sandten mir Hildegardkenner aus unterschiedlichen Orten Galgantproben incl. Verpackungen eines Unternehmens zu, welches ein bereits pflanzliches - überwiegend nicht hildegardisches - Sortiment anbietet. In den Briefen stand ähnliches: „Das schmeckt doch überhaupt nicht wie Galgant.“ Recht hatten sie. Statt des üblichen scharfen Geschmacks nahmen wir eher Seifenartiges wahr. Ein Analyselabor für Lebensmittel untersuchte das Pulver chromatographisch. Im Artikel „Galgant- offizinell und andere Arten“ können Sie das ernüchternde Ergebnis nachlesen.
Am Beispiel des Galgants, der so ganz anders schmeckt als gewohnt, wird ein Dilemma offensichtlich. Wir freuen uns sehr über die zunehmende Popularität der Heiligen und Kirchenlehrerin und auch über die Verbreitung ihres Gedankengutes sowie der Rezepturen. Es bleibt uns dabei jedoch wichtig, die Absicht ihrer theologischen und heilkundlichen Aussagen in diese Zeit zu übersetzen und gleichzeitig ihren Kern zu bewahren.
Ein zweites Problemfeld muss in diesem Zusammenhang erwähnt werden. Wenn Sie von neuen hildegardischen Zusammensetzungen hören, dürfen Sie skeptisch bleiben. Um es anders auszudrücken: Wer neue angebliche „Hildegard“-Produkte kreiert, sollte sie als eigenständiges Werk deklarieren. Original ist Original. In ihrer Sehergabe hat sich die Hl. Hildegard genau diesem Auftrag verpflichtet gewusst und immer um die Vollständigkeit ihrer Schriften gekämpft. Vom lebendigen Licht gewarnt mahnte sie, ihren Ausführungen weder etwas hinzuzufügen noch von ihnen etwas wegzunehmen. Im Zweifel lohnt sich ein Blick in ihre Bücher und ein Vergleich mit seit langem anerkannten Produkten.
Dankenswerterweise hat es sich die Abtei St. Hildegard zur Aufgabe gemacht, das vollständige Werk Hildegards überarbeitet oder neu übersetzt herauszugeben.
Die Einmaligkeit dieser Frau wurde auch in der jüngeren Vergangenheit weit über Deutschland hinaus geschätzt. Eine besondere kirchliche Verehrung genießt sie schon seit fast 50 Jahren sogar in Lourdes wie Sie in diesem Heft nachlesen können.
Mit herzlichen Grüßen bleibe ich

Ihr / Eurer
Michael Ptok

Präsident der Internationalen Gesellschaft Hildegard von Bingen, CH Engelberg


Hildegardverehrung in Lourdes

von Agnes Ptok, Bielefeld

Diesen Artikel haben wir der Aufmerksamkeit von Franz Haag aus Seelbach zu verdanken. Auf einer Pilgerreise mit 250 Behinderten, die von Gräfin Türkheim- Mahlberg organisiert wurde, war er 2010 als Reisebetreuer in Lourdes. Bei einem späteren Besuch berichtete er uns von seiner besonderen Entdeckung. In der großen Unterkirche in Lourdes, wo 25ooo Menschen Platz finden, wird auch die heilige Hildegard verehrt. Es ist ihr sogar ein Altar geweiht und es steht dort auch ein großes Hildegard-Banner. Dies habe er von einem deutschen Pfarrer aus Trier am Hildegardistag, dem 17. September, während eines Gottesdienstes erfahren, in dem dieser die Anwesenden vor Ort auf den Altar mit dem Reliquienschrein hinwies.
Jene Neuigkeiten veranlassten mich, mit dem Seelsorger für deutsche Pilger zu telefonieren. Pater Uwe Barzen OMI, bestätigte sehr freundlich, dass es einen Altar mit Reliquien der Hl. Hildegard von Bingen zusammen mit dem Hl. Bernhard in der Sakramentskapelle der unterirdischen Basilika St. Pius X. gibt.
Franz Haag schaute seine Fotos durch und schickte die auf dem Cover abgebildeten Fotos. Häufig hieß es vor der weltweiten Heiligsprechung Hildegards am 10.Mai 2012, Hildegard sei nur im deutschsprachigen Raum verehrt worden. Lourdes und andere Orte u.a. in Ungarn und der Slowakei sind Beispiele dafür, dass es auch vorher schon anders praktiziert wurde.
Von der Hildegard und Bernhard- Verehrung wollten wir mehr wissen. Als Regina Heitzinger mit ihrer Mutter eine Lourdes- Wallfahrt im Juli 2012 des Marianischen Lourdeskomitees Wien machte, nahm sie nochmals Kontakt mit Pater Barzen auf. Inzwischen war die Erhebung Hildegards zur Kirchenlehrerin in aller Munde. Weitere Mails gingen hin und her. P. Barzen bestätigte die Echtheit der Altar-Fotos mit dem kleinen rot-schwarzen Schrein. Meine Fragen waren: Ist die große Hildegardfahne dauerhaft aufgestellt oder hat eine Pilgergruppe sie mitgebracht und wieder mit zurück genommen? Wie lange wird die Hl. Hildegard in Lourdes schon verehrt ? Wie alt ist der Altar oder der Schrein? Wer hat den Schrein mit den Reliquien dorthin gebracht ? …

Die Heilige Hildegard von Bingen – eine große Frau in der Kirche
Portrait der neuen Kirchenlehrerin

Hildegard Strickerschmidt, Bingen

Zu diesem aktuellen Thema hielt ich bei der Tagung unserer Gesellschaft in Bingen/Rhein am 1. November 2012 im Hildegardis-Keller auf dem Rupertsberg einen Vortrag. Am 13. November 2012 sprach ich im Domforum in Köln zum gleichen Thema. Infolge der guten Resonanz bot ich diesen Vortrag dem Benno Verlag zur Veröffentlichung an. In einem „spirituellen Lesebuch“, das jetzt im September 2013 erscheint,  bildet dieser Artikel in ausführlicher Weise den Hauptteil des Buches; daneben finden sich noch weitere Original-Texte Hildegards mit Interpretationen zu verschiedenen Themen (s. Buchhinweis am Ende des Artikels). Aus diesem Grunde gebe ich in dieser Zeitschrift nur einen kurzen Aufriss dieses Vortrags.
Eine außergewöhnliche Frau beschäftigt uns heute, sie war eine „leuchtende Gestalt“ zu ihren Lebzeiten im 12. Jahrhundert (1098 – 1179), bemerkenswert in ihren geistigen Auswirkungen heute, etwa 900 Jahre danach. Und diese Frau mit ihrem feurigen Engagement für die glaubwürdige Verbreitung des Evangeliums Jesu Christi in seiner Kirche wird heute wieder neu gehört. Wie bekannt, wurde die heilige Hildegard von Bingen am 7. Oktober 2012 von Papst  Benedikt XVI. zur Kirchenlehrerin ernannt. Wir sehen darin eine neue Wertschätzung der Frau in der Kirche. Bereits im Jahre 1988 hat Papst Johannes Paul II. auf die wertvolle Rolle der Frau hingewiesen, was Papst Benedikt XVI. zu wiederholten Malen, besonders im Hinblick auf die Hl. Hildegard,  bekräftigt hat.
Wesensmerkmale ihrer Person und ihres Wirkens
Wir wollen im Folgenden die besonderen Gaben der heiligen Hildegard betrachten und ihre Aufgabe in der Kirche von heute davon ableiten….
1. Die offene Frau …
2. Die verkündigende Frau: „Prophetin der Deutschen" …
3. Die menschliche Frau …
4. Die heilende Frau …
5. Die mahnende Frau …
6. Die schwache und zugleich starke Frau: …
7. Die verachtete und bewunderte Frau …

Buch-Hinweis
Hildegard von Bingen - Prophetin, Mystikerin, Heilerin - ein spirituelles Lesebuch -
Inhalt: Portrait der neuen Kirchenlehrerin, Hildegard-Texte mit kurzen Erläuterungen zu den Themen Grünkraft, Pflanzen für Leib und Seele und Texte zu den Sinnen. Mit zahlreichen Abbildungen, gebunden 160 S., 10.5 x 15.5 , €  6.95, SFR 11.50, ISBN  978-3-7462-3782-4



Geranium sanguineum und seine Verwandten

Als die Heilpraktikerin Lucia Rauh in der Schweiz das ‚hildegardische Grippepulver‘ kaufte, las sie auf der Zutatenliste statt des gewohnten Geranium sang. als Hauptbestandteil Rupertskraut und war sehr irritiert. Um Klarheit zu bekommen was die verschiedenen Bezeichnungen bedeuten, schlug sie in den Handschriften der Physica nach, studierte alte Kräuterbücher und fragte bei den traditionellen Hildegardmittel-Herstellern nach. Dies führte zu einigen Entdeckungen, die Frau Rauh in ihrem Vortrag während der Frühjahrstagung 2013 des `Medizinischen Arbeitskreises` in Schloss Hersberg- Immenstaad ausführlich darstellte.
Lucia Rauh berichtet als Zusammenfassung: „Für mich war lange Jahre das Buch „Große Hildegard-Apotheke“ von Dr. G. Hertzka und Heilpraktiker Dr. nat. W. Strehlow, das Hildegard-Evangelium, zumal ich ja auch noch Dr. G. Hertzka als Hausarzt schätzen gelernt habe. Bei meinen Nachforschungen fand ich in diesem Buch unter Grippepulver das englische Geranium anglicum - englische Pelargonie. Es war also auch nicht identisch mit einem der beiden Hildegard-Grippemitteln, die ich inzwischen verglichen hatte. Je nachdem wo und von wem man die Grippepulvermischung kauft, liest man also verschiedene Namen auf den Packungen in:
der Schweiz: Ruprechtskrautmischung       (Hildegard-Naturdrogerie-CH Basel)
Deutschland: Pelargonienmischpulver         (Zähringer Apotheke -Konstanz)
                      Pelargoniengewürzmischung  (Jura -Konstanz)
Österreich:    Pelargoni-Mischpulver            (Posch-A-St. Georgen)
                      Pelargoni-Mischpulver            (Maria Adam Versand A-Gunskirchen)

Was steht nun bei Hildegard in den Rezepturen der Physica sowohl in der Pariser (15.Jh.) als auch in der noch älteren Florentiner Handschrift (13. Jh.) Cap.144 bzw. Cap. 145 und Patrologia Latina =PL ?
Pariser  H.:1 - 144   Vom Reiherschnabel - Fußnote: PL. De Cranchsnabel, Erodium cicutarium
                        162   Vom Storchschnabel - Fußnote: PL. De Storcksnabel, Geranium  pratense
Florenz.H.:1 - 145   Reiherschnabel -  cranchsnabel
                        163   Storchschnabel
Alle genannten Pflanzen gehören zur Familie der Storchschnabelgewächse. Das ist zunächst sehr verwirrend, weil es zu Hildegards Zeiten noch keine Nomenklatur als Einteilung der Pflanzen gab. Reiherschnabel / Kranichschnabel und Storchenschnabel sind bis heute offensichtlich zweierlei Arten.
...


Lucia Rauhs Abschied

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Galgant offizinell

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Erfahrungsberichte

Bärwurzbirnenhonig bei Kindermigräne

"Ich bin übrigens ganz glücklich, dass die Freundin (12 Jahre) meiner Tochter sich überreden ließ, die Birnenhonigkur mit dem Bärwurzmischpulver anzuwenden. Die Kleine hat regelmäßige, fast wöchentliche Migräneattacken, so stark, dass sie schon häufiger nicht in die Schule kommen konnte. Sumatriptan, Osteopathie etc. haben keinen dauerhaften Erfolg gebracht. Nun habe ich ihr vor drei Wochen, nach dem Hildegard-Seminar, die Birnenhonigkur "aufgedrängt" , 750g Birnen mit 50 g Bärwurzmischung, Dosierung:
Morgens 1/2 Teelöffel, mittags 1 Tl. und abends 2 Tl. Seitdem haben sich noch keine weiteren Attacken gezeigt. Für die Mama ein "Wundermittel".

Chronische Alveolitis und Akelei

Eine frühberentete Chemielaborantin litt viele  Jahre an einer exogenen allergischen Alveolitis, die als Berufskrankheit anerkannt wurde.
In den Lungenbläschen (Alveolen) findet der Sauerstoff (O²) - und Kohlendioxid (CO²)- Austausch ins Blut bzw. in die Bronchien statt. Die Krankheit führte zu ständig wiederkehrenden Verschleimungen und Lungenentzündungen, die exogen, also von außen, mit Reizstoffen zu begründen sind. Im Rahmen der schulmedizinische Kortisonbehandlung entwickelten sich viele weitere Haut- und Nahrungsmittelallergien.
In den kälteren und feuchten Jahreszeiten kam es zu immer wiederkehrenden (rezidivierenden) Nebenhöhlen – und Lungenentzündungen, die im Laufe der Jahre weitere Einschränkungen des Gewebes brachten. Durch Atemeinschränkungen wurde das Abhusten des klaren, kalten Schleimes immer beschwerlicher.
Im April 2013 riet eine Hildegard-Expertin, es doch mit der Akelei-Heilpflanze zu versuchen.
Hildegard schreibt:
„ Und wer viel Phlegma (Stoffwechselschlacken, Schleim) auswirft, soll Akelei in Honig beizen und oft essen. Sie vermindert das Phlegma und reinigt ihn... weil die Kälte der Akelei, vermischt mit der Wärme des Honigs, das Phlegma, das von warmen und kalten Säften kommt, vermindert.“1.133 Physica, Übersetzung Prof. Riha
Die chronisch Kranke ging in den Garten, pflückte eine handvoll grüne Akeleiblätter, pürierte sie mit dem Mixer und rührte diese in flüssigen Honig ein. Als Imkerin kennt sie die osmotische Wirkung des Honigs: „ Er zieht das Wasser, d.h. die gehaltvolle Flüssigkeit aus den Pflanzenbestandteilen. Zusätzlich hat er eine desinfizierende, konservierende Wirkung auf die Mischung. Auch regt Honig den Lymphfluss an- mit dem Inhaltsstoff der Akelei eine ideale Verbindung.“
Als Dosierung wählte sie 5 x täglich 1 Teelöffel des Akeleihonigs, den sie langsam im Munde zergehen ließ.
Das Wunderbare war, dass sich nach so vielen Jahren und unzähligen, erfolglosen Medikamenten eine Besserung der Schleimhäute schon nach 2 Tagen!! ergab und in der sonst schlimmen Pollenzeit sich keinerlei allergische Reaktionen einstellten.
Zur weiteren Stärkung des Bronchial- und Lungensystems erfolgte die Einnahme des hildegardischen Hirschzungenfarn-Elixiers nach dem Essen 1 EL und nach einer Woche zusätzlich vor dem Essen 1 TL.
Zur Steigerung der Immunabwehrlage wurde dann noch Vichtosan eingenommen. Das ist das Wasserlinsen-Elixier nach Hildegard.
Dosierung: Morgens nüchtern 1 EL und abends zur Nacht 1 El.
Hoch erfreut schilderte die Genesende, dass sie nun schon 3 Monaten beschwerdefrei sei.


Alternatives Deo

Ein alternatives Hildegard- Mittel gegen Körpergeruch

Nun ist zwar die heißeste Jahreszeit vorbei, aber die Vorsorge gegen Schweißgeruch findet weiter Tag für Tag statt. Die Haut ist ein Ausscheidungsorgan mit der Größe von ca.1,8 m². Schwitzen ist ein normaler Vorgang des Körpers, um seine zu warme Körpertemperatur durch Verdunstungskühle auf der Haut zu regulieren. Die Wärme wird von innen nach außen über die vermehrte Blutzirkulation abgeleitet, wobei an die zwei Millionen Drüsen angeregt werden, Schweiß zu bilden. Im Sommer können es leicht 2 und mehr Liter sein. Krankheiten, bestimmte Medikamente, stressige Situationen, hitzeerzeugende Nahrungsmittel wie scharfe Peperoni oder Chili und zu warme Kleidung und Schuhe können die Produktion noch steigern. …

Deo Spray mit Hildegardkräutern

Wir haben im Sommer einige gute Rückmeldungen von Mitgliedern erhalten sowie eigene Erfahrungen gemacht mit hildegardisch, wirkungsvollen Deo-Sprays. In ihnen sind Salbei- und Rosensaft als Hauptbestanteile neben Alkohol als Konservierungsmittel enthalten.
Hildegard schreibt in der Florentiner Physica vom 1.63 Salbei
„Roh und gekocht ist er jenem gut zu essen, den schädliche Säfte quälen, da er diese bekämpft...“
„Aber wenn jemand an einem Überschuss von schädlichen Säften...überfließt  soll Salbei in Wein kochen ...

Tee
„Salbei in Wasser kochen, wie gesagt, und die Säfte und das Phlegma werden in ihm gemindert.“
1.22 Rose
„Rose macht fröhlich und Salbei tröstet .  Aber die Rose taugt zu Tränken und Salben und Arzneien, wenn sie ihnen zugefügt wird, und sind umso besser... Das kommt von jenen guten Kräften..“.

Salbei, Saviae foleum, ist eine vom Bundesgesundheitsamt (BGA) 15.5.1985 durch die Kommission E anerkannte Heilpflanze und kann Bakterien, Viren und Mykosen( Pilze) abtöten. Er gilt als entzündungs- und schweißhemmend. Meiner Kenntnis nach bringen nur die zwei österreichischen Hildegard- Hersteller die Sprüh-Deos in den Handel. Diese praktischen Weiterentwicklungen halten frisch, duften gut und machen froh durch die Sicherheit im nahen Kontakt mit Menschen.

Duftgeranien-Küchenrezepte

Duftgeranien-Apfelschnee
     
500 g Apfelstückchen                                
125 ml Duft-Geranien-Sirup                       
1 großes Ei                                                  
frische Duft-Geranien-Blätter                     
                                                        
Apfelstückchen im Duftgeraniensirup garen bis sie weich sind. Das noch heiße Kompott pürieren. Das Ei trennen. Eigelb zum Püree geben, rühren. Das Eiweiß zu Schnee schlagen und unter das heiße Püree vorsichtig heben. Apfelschnee in Schälchen füllen, erkalten lassen und mit frischen Duftgeranien-Blättern dekorieren.

Duftgeranien- Kuchen

100 g Butter                             
12 Duftgeranienblätter              .
4 Eier                                         
180 g Rohrzucker                      
1 Tl Rosenwasser                      
abger. Bio-Zitronenschale         
100 g Milch                               
180 g Weizenvollkornmehl (Dinkelmehl) 
50 g Mandeln                           

Eine Springform von 22 cm Durchmesser mit  Butter ausstreichen und mit Duftgeranienblättern auslegen. Eier trennen. Eigelb mit Rohrzucker hellgelb schaumig (Rosenwasser)Zitronenschale schlagen. Milch mit restl. Butter aufkochen und heiß zur Eigelbmischung rühren. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und zufügen. Weizen-/Dinkelvollkornmehl und gemahlene Mandeln dazu unterheben. Hälfte des Teiges auf die Bodenblätter geben. Weitere DG-Blätter verteilen und mit dem restlichen Teig abdecken.

Bei 180 ° C  ca. 45 -50 Minuten backen. (Umluft 20 ° C weniger).