Festansprache
bei der Reliquienfeier in Eibingen zu Ehren der hl. Hildegard am 17. September
2002
Sr. Philippa Rath OSB, Abtei St. Hildegard, Rüdesheim
Seit etwa 150 Jahren werden jedes Jahr am Sterbetag der heiligen Hildegard
an dem Ort, an dem in einem kostbaren Schrein ihre Reliquien aufbewahrt werden,
nämlich in Eibingen, ein großes Fest gefeiert, wozu sich regelmäßig
über 1000 Menschen einfinden. Dabei wird der Reliquienschrein in einer
feierlichen Prozession durch den Ort getragen. Im vergangenen Jahr hielt
Sr. Philippa Rath die Festansprache, die sie uns freundlicher Weise zum Abdruck
zur Verfügung gestellt hat.
Jede Zeit hat ihre Propheten – so auch unsere Zeit. Manchmal freilich kleiden
sich diese in ein durchaus überraschendes und unerwartetes Gewand. Marion
Gräfin Dönhoff, die einstige Herausgeberin der Wochenzeitschrift
„Die Zeit“ schrieb kurz vor ihrem Tod in einem Leitartikel ihrer Zeitung
folgende Worte:
„Erst allmählich zeigt sich, dass die säkularisierte Emanzipation
und das ungebremste Streben nach immer neuem Fortschritt, nach Befriedigung
der ständig zunehmenden Erwartungen und nach wachsender Macht zu Sinn-Armut,
Vereinsamung und Entfremdung führen. Die totale Säkularisation,
also die ausschließliche Diesseitigkeit, die den Menschen von seinen
metaphysischen Quellen, d.h. von Gott, abschneidet und ihn auf die Belange
dieser Welt beschränkt, ... kann als einzige Sinngebung auf die Dauer
den Menschen nicht befriedigen.“
Dass Marion Dönhoffs Gegenwartsanalyse nicht nur für unsere Zeit
zutreffend ist, zeigt ein Blick in das Werk Hildegards von Bingen. In ihrem
großen Alterswerk „Welt und Mensch“ schrieb sie ihren Zeitgenossen
folgendes ins Stammbuch:
„O Mensch, achte auf die Worte desjenigen, der war und der ist, ohne dem
Wandel der Zeiten unterworfen zu sein. Wer zu seinem Schöpfer aufblickt
und sagt ‘Du bist mein Gott’, der entzündet das Feuer der Liebe, aus
dem alles Leben und alles Gute hervorgeht... Der Mensch hat die Wahl. Wer
etwas anderem dient als Gott, der schaut nur auf sich selbst und kann mit
dem, was er ist und was er schafft, nichts Gutes wirken. Nur wer Gott und
seinen Willen erkennt und ihm dient, der leuchtet wie die Sonne und wandelt
im Licht der Wahrheit.“
Die Sprache ist eine ganz andere. Aber ist das, was Hildegard hier sagt,
nicht dem, was Marion Dönhoff meint, verblüffend ähnlich?
Jede Zeit braucht ihre Propheten - Menschen, die ansagen, was die Stunde
geschlagen hat. Manchmal weisen die Propheten aber auch über ihre Zeit
hinaus und haben den Menschen aller Zeiten etwas zu sagen. Hildegard von
Bingen war solch ein Mensch. Und deshalb lohnt es sich, ihrem Geist nachzuspüren.
Ich möchte hier und heute sechs grundlegende Gedanken in Erinnerung
rufen, die Hildegard uns vermittelt und die meines Erachtens für unsere
Zeit im wahrsten Sinne des Wortes not-wendend sein könnten.
1) Von Gottsuche und Selbst-findung
Hildegard von Bingen verstand sich als Prophetin. Sie sah sich berufen, ihre
Zeitgenossen aus dem – wie sie es nennt - „Schlaf der Gottvergessenheit“
wachzurütteln. In immer neuen Bildern beschreibt sie in ihren Werken,
dass solche Gottvergessenheit, wie sie es nennt, ins Chaos führt - ins
Chaos der individuellen menschlichen Beziehungen, aber auch ins globale Chaos,
in die Zerstörung des Kosmos insgesamt. Hildegard weist den Menschen
auf Gott als den Schöpfer aller Dinge hin. Nur in Ihm kann er den wirklichen
und wahren Sinn seines Lebens finden....
2) Von Dankbarkeit und Ehrfurcht
Ein zweiter Aspekt aus der Schule hildegardischen Lebens. Hildegard verweist
uns– vor allem in ihren Briefen - immer wieder auf die Dankbarkeit. Für
sie ist das Leben Geschenk, sie weiß sich verdankt und ruft uns dazu
auf, den Irrglauben einer falschen Autonomie über Bord zu werfen. Wer
sich verdankt weiß, der erfährt, dass nicht alles machbar ist,
dass vieles, ja das Wesentliche des Lebens Geschenk ist und nur dankbar staunend
angenommen werden kann. Wer sich verdankt weiß, der geht auch mit dem
Leben, mit allem Leben, ehrfürchtig und mit Achtung um....
3) Vom Schweigen und vom Hören
Der Weg zu einem solchen aufmerksameren und bewussteren Leben beginnt für
Hildegard mit dem Hören. Nicht umsonst lauten die ersten Worte der Benediktsregel:
„Höre, mein Sohn auf die Lehren des Meisters und neige das Ohr deines
Herzens“. Hören ist das Grundwort und der Grundvollzug benediktinischen
Lebens schlechthin. Hildegard war hier ganz und gar Benediktinerin. Sie gehörte
zu den großen Hörern und Zuhörern. Sie hatte ein offenes
Ohr und ein offenes Herz für alle Nöte der Menschen. Nur deshalb
konnte sie ihnen auch helfen und konnte sie heilen an Leib und Seele...
4) Vom Maß und von der Mitte
Ein vierter Aspekt: Der hl. Benedikt bezeichnet die „Discretio“, die weise
Maßhaltung, in seiner Regel als die „Mutter aller Tugenden“. Hildegard
hat den Wert der „Discretio“, die maßvolle Unterscheidungsgabe, wie
kaum eine andere in all ihren Werken immer neu betont. Die Maßlosigkeit
war und ist offenbar zu allen Zeiten die Versuchung schlechthin....
Hildegard wusste schon vor 900 Jahren, dass eine ausgewogene und maßvolle
Lebensführung Krankheiten vorbeugen und gleichzeitig die Grundlage für
eine neue Kultur des Alltags schaffen kann - für ein maßvolles
Verbrauchen, für eine maßvolle Verteilung der Arbeit, für
ein gerechtes Maß gegenüber den Schwachen und schließlich
auch für ein maßvolles Urteilen und Beurteilen des Anderen und
des Fremden...
„O Mensch, du hast das Wissen um das Gute in dir selbst. Deshalb kannst
du dich durch nichts entschuldigen..."
5) Von der Liebe und von der Barmherzigkeit
Für Hildegard ist solche in Freiheit übernommene Verantwortung
ein schöpferischer Akt der Liebe. Es ist die liebende Antwort des Menschen
auf die unendliche, immer schon da gewesene Liebe Gottes zum Menschen....
Die Liebe ist für Hildegard „brennende Vernunft“... Liebe hat für
Hildegard also mit Vernunft zu tun. Sie muss gewollt sein und erstrebt werden
im Großen wie im Kleinen– und zwar ganz, in all ihren Bezügen:
in der Liebe zu Gott, in der Liebe zum Nächsten und in der Liebe zu
sich selbst....
6) Von der Freude und von der Hoffnung
Ein letzter Punkt: Hildegard kann uns zur Lehrmeisterin der Freude Botschaften,
die sie uns geschenkt hat...Wir alle wissen, dass Hildegard eine leidenschaftlich
engagierte Frau war. Sie wartete nicht in stiller Ergebenheit und Untätigkeit
darauf, dass Gott mit einem Schlag alles zur Vollendung führt. Sie zeigte
Einsatz, Kraft, Mut zum Wagnis und Opferbereitschaft.....
Als Hildegard am 17. September 1179 starb, soll dabei – übrigens genauso
wie beim Tod des hl. Benedikt – ein hellstrahlendes Licht am Himmel zu sehen
gewesen sein.
„Die Mutter und Vorsteherin einer so großen Schar aber gibt sich
allen in Liebe hin. Das Laster des Hochmuts, das meistens dem Ruhm entspringt,
tritt sie mit dem großen Gewicht ihrer Demut nieder.“
Ist LAUCH ein Muntermacher?
Hildegard Strickerschmidt:
Aus einem Briefwechsel
Vor einiger Zeit kam ein Fax bei mir an: In der Zeitung stand ein Artikel,
wie gesund doch Lauch sei. Er habe viel Vitamin C und sei im Winter und Frühjahr
ein richtiger Muntermacher.....
Die Antwort ist in diesem Fall nicht ganz einfach. Hildegard-Freunde verweisen
darauf, dass Hildegard von Bingen vom Verzehr des Lauchs abrät.....
Wie häufig bei Hildegard von Bin-gen ist die Sachlage auch hier etwas
komplex.
1. Lauch ist nicht bekömmlich, weder roh noch gekocht, er ist sogar
giftig, und kann Krankheiten verstärken.
2. Durch „Beizen“ verliert der Lauch seine schädlichen Kräfte....
Wir finden hier, dass ein mehrstündiges Beizen schädliche Kräfte
mäßigen oder zum Verschwinden bringen kann. Ähnliches gilt
bei Zwiebeln...
Es muss hier darauf hingewiesen werden, dass in der modernen analytischen
Betrachtungsweise häufig nur einzelne Bestandteile genannt werden, die
eine bestimmte Wirkung entfalten. Dabei wird aber völlig ignoriert,
dass die Wirkstoffe in einem lebendigen Organismus nie für sich allein
betrachtet werden können, da sie in einer ständigen Wechselwirkung
mit all den anderen Wirkstoffen stehen...
Die Stärkung des Immunsystems
Auszug aus dem Workshop von Frau Dr. med. Felicitas Karolinger
bei der Jahrestagung in Badenweiler am 20. September 2002
mit zugefügten Hildegard – Zitaten
Das Immunsystem, die Fähigkeit des Organismus, krankheitsauslösende
Faktoren abzuwehren, kann auf die verschiedensten Weisen gestärkt werden.
So sollten wir auf alle Einflüsse achten, die auf das Immunsystem wirken.
Es geht dabei in erster Linie um die geistige Einstellung mir selbst und
meinem Leben gegenüber, um die Gestaltung der verschiedenen Lebensbereiche
und dann erst um konkrete heilkundliche Maßnahmen bei Immunschwäche
und Krankheiten.
Dabei begegnen wir der zentralen Tugend bei Hildegard; es ist die
Discretio - das richtige Maß
Wenn wir im richtigen Lot sind, im rechten Maß unseren Alltag gestalten,
ist das Immunsystem, unsere Abwehr, funktionsbereit. Dieses richtige Maß
betrifft unseren Umgang mit Schlafen und Wachen, mit Essen und Trinken, mit
Arbeit und Freizeit, nicht zuletzt auch mit dem Gebet.....
Verständnis haben für das, was der Leib fordert, das hilft, die
Abwehrkräfte zu stärken; das heißt im Bild der hl. Hildegard
ausgedrückt: wie ein guter Baumeister das Lebenshaus wohnlich herrichten....
Um dieses richtige Maß einzuhalten, soll folgendes vermieden werden:
- zu üppige Mahlzeiten.....
- das Vielerlei an Speisen....
- zu stark gewürzte Speisen....
- zu heiße Speisen.......
Bewusstes Fördern von Freude
mit den Mitteln, die Hildegard von Bingen uns angibt, denn für Hildegard
ist die Freude die wichtigste gesundmachende Kraft.
„Sinn dieser Anweisungen ist nicht, den Menschen Beschwerlichkeiten spüren
zu lassen, vielmehr soll er immer nur Freude empfinden.....“
Die Speisen sollen „zur Erquickung in rechtem Maße verteilt werden.“.......
Die Freude am Essen ist die Grundlage der Lebensfreude, die im Dank an den
Geber aller guten Gaben gründet. Und damit ist sie auch die Grundkraft
zur Abwehr von Krankheiten:
„Hat der Mensch die Heiterkeit seines Gemütes wieder erlangt, dann
kehren auch die Gefäße in ihren gesunden Zustand zurück.“
Praktische Anregung
Eine Möglichkeit, Freude im Alltag bewusst zu erleben und zu fördern,
besteht darin, ein „Tagebuch des Guten“ zu führen. In der Regel bleiben
uns die belastenden Erlebnisse mehr im Gedächtnis als die erfreulichen......
Dinkel
„ist das beste Getreide, fett und kräftig, bekömmlich in
jeglicher Zubereitung, schafft rechtes Fleisch und rechtes Blut, macht den
Menschen fröhlich. und heilt ihn innerlich wie eine gute und heilkräftige
Salbe.“(Physika 1-5)
Fenchel
„Wie immer er gegessen wird, macht er den Menschen fröhlich.....
Kubenpfeffer
„Die Kubebe macht seinen Geist fröhlich, macht seinen Verstand und sein
Wissen rein.....
Flohsamen
„Und den bedrückten Geist eines Menschen macht es durch seine angenehme
Mischung froh und es fördert und stärkt sein Gehirn....
(Auf einen Teelöffel Flohsamen 1/4 Liter trinken)
Süßholz
„Es macht seinen Sinn mild und erhellt seine Augen und erweicht seinen Magen
zur Verdauung.....
Rose
„Und wer jähzornig ist, der nehme die Rose und weniger Salbei und zerreibe
es zu Pulver. Und in jener Stunde, wenn ihm der Zorn aufsteigt, halte es
an seine Nase. Denn der Salbei tröstet, die Rose erfreut.....
Ysop
Aber wenn die Leber infolge der Traurigkeit des Menschen krank ist, soll
er, bevor die Krankheit in ihm überhand nimmt, junge Hühner mit
Ysop kochen und er esse oft sowohl den Ysop als diese jungen Hühner....
„Nervenkekse“ aus Muskatpulvermischung
Aus gleich viel Zimt und Muskatnuss und deutlich weniger Nelken (Pulver)
eine Gewürzmischung herstellen, das zur Herstellung von Keksen, Kuchen
und Aufläufen verwendet werden kann. „Sie dämpfen die Bitterkeit
des Herzens und des Geistes, öffnen die stumpfen Sinne, machen den Geist
fröhlich und mindern alle schädlichen Säfte, verleihen dem
Blut guten Saft und machen dich stark.“
Stärkung des Immunsystems durch Entsäuerung
„Ich bin sauer“ – dieser Ausruf sagt sehr deutlich, dass die Entsäuerung
bei der Seele anfangen muss.
Hildegard von Bingen nennt den Zorn als eine gefährliche Negativhaltung,
die den Menschen krank machen kann. Vor allem werden alle rheumatischen Erkrankungen
in einer engen Beziehung zu Ärger, Wut und Zorn gesehen. Zorn ist ein
„Leberfeuer“, der den Stoffwechsel stark belastet.
An dieser Stelle kann ich allerdings nur diesen Hinweis geben, dieses Thema
aber nicht intensiv bearbeiten.....
Ich will aber darauf hinweisen, dass eine gute Beichte sehr hilfreich sein
kann....
Durch eine gut ausgewählte Ernährung kann die Entsäuerung
unterstützt werden......
Bei Hildegard gibt es spezielle Mittel, um das Immunsystem zu stärken
es sind die gebratenen Maroni (Edelkastanien) und die Melisse. Sie stärken
die Milz, die nach Hildegard der Umschlagplatz für das Immunsystem ist.
Wichtig sind wärmende Gewürze, wie
Galgant
Bertram
Quendel
Zimt
Sie sind deswegen wichtig, weil die Immunabwehr mit unserer Energie zusammenhängt.......
Die Monate
In ihrem Buch: „Liber divinorum operum“, dem großen kosmischen Werk
der hl. Hildegard von Bingen, das sie zwischen ihrem 65. und 72. Lebensjahr
geschrieben hat, findet sich ein größerer Abschnitt über
die Monate.
Übersetzt wurde dieses Werk sowohl von
Heinrich Schipperges, Otto Müller Verlag, Salzburg, mit dem Titel: Welt
und Mensch,
P.Paul Holdener im Hovine Verlag
Ronchin und Marquain
mit dem Titel:
Das Buch der göttlichen Werke,
Mechthild Heieck im
Pattloch Verlag Augsburg
mit dem Titel:
Das Buch vom Wirken Gottes
Die Verbindung des Menschen mit der Natur bezieht sich bei Hildegard von
Bingen nicht nur auf die Anwendung der natürlichen Heilkräfte.......
Jeder Monat entspricht:
- einem bestimmten Lebensalter,
- einem Körperteil oder Sinnesorgan,
- einer seelischen Verfassung
- einer geistigen Einstellung
- einem bestimmten Wirken Gottes im Menschen und in der Welt.
Der sechste Monat
Und der sechste Monat ist mit seiner Hitze recht trocken. Im Wachstum
der Früchte erhebt er sich mit jener Luft, die den Früchten die
Reife eingibt....
Und in diesem Monat schmelzen die Wasser und flößen den Menschen
Furcht ein durch Überschwemmungen und die gefährlichen Schallwellen
der Donnerschläge.
So sind unter jenen Dingen, die das Gehör an menschlichen Angelegenheiten
gelassen aufnimmt, doch nicht wenige, die den Menschen mit Schrecken und
Traurigkeit erfüllen.
Das Gehör aber ist der Anfang der vernünftigen Seele.....
Bericht
über das Jubiläumstreffen des
„SCI VIAS Freundeskreises“
in Németfalu/Ungarn von Frau Margit Elisabeth Barti (HP)
Der „SCI VIAS Freundeskreis“ in dem westungarischen Dörfchen Németfalu
traf sich zum ersten Mal am 6. August 2000. Ab diesem Zeitpunkt kamen die
Interessierten jährlich drei bis vier Mal zusammen.......
... der „SCI VIAS Freundeskreis“ konnte am 3. November 2002 seine zehnte
Zusammenkunft feiern. Zur großen Freude und Überraschung kamen
auch deutsche Gäste, die seit Jahren am Ufer des Balaton leben und ebenfalls
Anhänger der großen Heiligen sind.....
Informationen bei
SCI VIAS Hildegard von Bingen Baráti Kör
H-8918 Németfalu
Fal. /Fax 0036 / 92-363 715
E-Mail: barti21@axelero.hu
Bericht
über das Seminar zur Ausbildung von FastenleiterInnen von Fastenkursen
mit gemäßigtem Dinkelfasten nach Hildegard von Bingen
von Hildegard Strickerschmidt
Vom 07. –11. April 2003 fand im Billdungshaus der Missionsbenediktiner auf
dem Jakobsberg bei Bingen unter Leitung von Hildegard Strickerschmidt ein
Fastenleiterseminar statt, in dem eine Einführung in das gemäßigte
Dinkelfasten nach Hildegard von Bingen gegeben wurde....
Fastensuppe und Tee wurden von den Teilnehmern selbst zubereitet, wodurch
rege Kontakte geknüpft wurde. In einer gedrängten Form wurden die
Grundlagen des gemäßigten Fastens besprochen und einige methodische
Hinweise auf die Durchführung eines Fastenseminars gegeben. Sehr wichtig
war auch die spirituelle Sichtweise des Fastens, wie sie bei Hildegard zu
finden ist.
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